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Erster Test für Montoya und Elledge

07. Mai 2008 - 14:23 Uhr

Für Juan Pablo Montoya und seinen neuen Crewchief Jimmy Elledge kam der NASCAR-Test an den beiden Tagen in Charlotte genau zum richtigen Zeitpunkt

Jimmy Elledge Juan Pablo Montoya
Jimmy Elledge und Juan Pablo Montoya konnten in Charlotte gemeinsam testen
© Getty/NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem zweiten Platz von Talladega fand sich Juan Pablo Montoya urplötzlich auf Position zwölf in der Sprint-Cup-Gesamtwertung wieder, und sah eine Woche lang wie ein Chase-Kandidat aus - doch der Rückschlag folgte in Richmond auf dem Fuß. Platz 32 lautete dort die magere Ausbeute und nach Ansicht von Montoya-Spotter Tab Boyd ist es alleine dem Kolumbianer zu verdanken, dass sich der Schaden wenigstens einigermaßen in Grenzen hielt.

"Als er sah, dass sich direkt vor ihm ein Unfall ereignete, hat er das Auto in einen Dreher gezwungen und ist rückwärts eingeschlagen", erläuterte Boyd den Unfallhergang, der Montoya 20 Runden kostete. "Das Heck ist einfacher zu reparieren, als die Front und so blieb auch die Aufhängung heil. Nur 20 Runden Reparaturzeit - das ist schon bemerkenswert."

Doch das Grundproblem von Richmond war ein anderes, wie der neue Crewchief Jimmy Elledge auch klipp und klar zugab. "Der Kalender ist dermaßen eng und in Richmond tauchten so viele Fragen auf, wir hatten keine Zeit für Antworten und lagen ziemlich daneben", analysierte Elledge gegenüber der 'AP'. "Wir bekamen das Auto für ihn einfach nicht hin."

Daher kam der Charlotte-Test für Elledge und Montoya gerade recht, denn dies waren die ersten beiden Tage, die man gemeinsam beim Testen verbringen konnte. "Verschiedene Piloten reagieren unterschiedlich auf die Dinge", weiß der Crewchief. "Wir haben viel probiert und ich habe verstanden, wie Juan Pablo auf Änderungen reagiert, und was für ein Auto er haben möchte."

In Sachen Playoffs gab sich der Kolumbianer eher abweisend: "Das ist viel zu früh", lautete seine Meinung. "Wir sind konstant, aber noch lange nicht dort, wo wir sein müssten." Elledge stimmte dem zu: "Es gibt vielleicht 13 oder 15 ernsthafte Kandidaten, aber dazu gehören wir noch nicht." Um in die Top 12 hinein zu fahren, so Elledge, muss man "in der Lage sein, um Rennsiege kämpfen zu können."

Montoyas Anforderung an seinen neuen Crewchief ist deutlich: "Wir brauchen etwas anderes in unseren Autos, damit wir von unserem bisherigen Level aus besser werden. Das versuchen wir gerade." Der Charlotte-Test hat dazu sein Scherflein beigetragen: "Von jetzt an geht es nur noch um Streckenzeit und Kommunikation", weiß Elledge. "Ich fühle mich nun wesentlich besser als zuvor."

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