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Bowyer: "Die haben eine ziemliche Show gemacht"

04. Mai 2008 - 10:39 Uhr

Auf der Pressekonferenz spricht der Sieger Clint Bowyer über sein besonnenes aber entschlossenes Rennen von Startplatz 31 und das Duell an der Spitze

Clint Bowyer
Die Mannschaft von Richard Childress konnte nach dem Rennen ausgiebig jubeln
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Clint Bowyer hat das Rennen aus einer schlechten Startposition dank einer entschlossenen Fahrt vor allem in der Anfangsphase gewonnen. Den Sieg spülte ihm aber auch das Duell der beiden "Kampfhähne" Dale Earnhardt Jr. und Kyle Busch in die Arme, nachdem der Gibbs-Pilot seinen Kontrahenten beiseite schob, dadurch aber selber auf Platz zwei zurückfiel.

Bowyer war äußerst amüsiert, die beiden Spitzenreiter zu beobachten: "Die beiden haben eine Weile eine ziemliche Show gemacht, die sind ganz schön hart gegeneinander gefahren. So müssen Rennen in Richmond aussehen. Es hat für sie nicht funktioniert. Ich habe die Polizisten gefragt, warum sie mich hier her eskortieren. Ich habe ihnen gesagt, dass sie besser ein Auge auf Kyle Busch haben sollten", lachte der Sieger im Hinblick auf Buschs Manöver.

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Nach dem Qualifying musste er durch die ganz harte NASCAR-Schule und fast das ganze Feld von hinten umpflügen: "Im Qualifying habe ich es noch total vergeigt und konnte keine gute Leistung bringen, so starteten wir hinten. Ich wusste, dass wir im Rennen besser aussehen würden, als im Qualifying und ich wusste, dass unser Auto gut genug für die Top 10 ist."

Bei seiner Aufholjagd ließ er es noch ruhig und sachte angehen: "Man muss geduldig sein. Wir hatten einen schnellen Wagen, aber ich habe sooft gesehen, wie Leute zu hart angreifen und sich dadurch nur gedreht haben und früher oder später ist man mit einer zu wilden Fahrweise verloren."

"Man hat nicht immer das schnellste Auto und gewinnt nicht immer, aber heute Nacht waren wir ganz schön flott, kaum waren wir vorne mit dabei, lief es immer besser für uns. Man muss zur Stelle sein, wenn sich Chancen bieten. Es war ziemlich wild da draußen. Ich denke, es war an der Zeit, dass es passiert, dass ich siege", lehnt sich der frischgebackene Gewinner des Crown Royal 400 entspannt zurück.

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