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Stewart vs. Harvick: Keine Verbalschlacht nach Crash

17. März 2008 - 00:34 Uhr

Eigentlich dachte man, dass sich Tony Stewart und Kevin Harvick nach ihrer Kollision in die Haare bekommen würden, doch dem war überhaupt nicht so

Tony Stewart
Tony Stewart sah in Bristol lange Zeit wie der sichere Sieger aus
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die rennentscheidende Szene beim Food City 500 auf dem Bristol Motor Speedway spielte sich wenige Runden vor dem Ende beim vorletzten Restart ab. Während die drei Childress-Piloten Kevin Harvick, Jeff Burton und Clint Bowyer in der Gelbphase beim Service zum Reifen fassen waren, blieben die führenden Joe-Gibbs-Piloten Tony Stewart und Denny Hamlin auf der Strecke.

"Ich weiß nicht, ob das jetzt richtig oder falsch war", lautete der spontane Funkspruch von Stewarts Crewchief Greg Zipadelli, nachdem er beobachten musste, wie die drei Childress-Chevrolets in die Boxengasse abbogen. "Jetzt liegt alles in deinen Händen."

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Was folgte, war ein typischer NASCAR-Klassiker: Hamlin überholte Stewart, der sich wiederum gegen Harvick zur Wehr setzen musste. Im permanenten Duell alte gegen neue Reifen kämpfte "Smoke" mit stumpfen Waffen, während Harvick extremen Druck ausübte - und schon krachte es.

Doch wer der Meinung war, dass sich die beiden als Hitzköpfe bekannten NASCAR-Stars anschließend in die Haare gerieten, der sah sich getäuscht. Wie zwei Lämmchen nahmen beide unabhängig voneinander die Unfallschuld auf sich.

"Ich habe das Auto unterhalb von Tony verloren", lautete der O-Ton Harvicks. "Ich habe einen Fehler gemacht." Stewart klang direkt nach dem Rennen nicht viel anders. "Ich dachte, ich hätte ihm genug Platz gelassen", so der Gibbs-Pilot. "Aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass das mein Fehler war. Es tut mir leid, dass ich ihm im Weg herumgestanden bin." Sarkasmus nennt man dies wohl, oder auch einen klassischen Stewart...