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Red Bull: Skinner will Allmendinger helfen
Mike Skinner hat aufregende Tage hinter sich - erst ersetzte er Jacques Villeneuve bei Bill Davis, nun ist er temporärer Ersatzmann von A.J. Allmendinger
(Motorsport-Total.com) - NASCAR-Routinier Mike Skinner hegt keinerlei Absichten auf eine Dauerbeschäftigung bei Red Bull: "Meine Aufgabe ist es A.J. Allmendinger zu helfen", erklärte der 51-Jährige am Freitag in Atlanta. "Ich werde ganz ehrlich an die Sache herangehen und sagen, was meiner Meinung nach gut wäre, und was ich für schlecht halte."
Skinner persönlich zweifelt nicht an den fahrerischen Fähigkeiten von Allmendinger: "Wenn das Pferd nicht läuft, dann kannst du nicht in den Sattel springen und es laufen lassen. Unser Ziel muss es sein, dass das Pferd besser läuft, denn wir haben einen tollen Jockey."

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Er glaubt, dass mit der Zeit die Fehlerquelle in der Allmendinger-Mannschaft gefunden wird. "Ist es das Rennteam? Ist es der Fahrer? Ist es eine Kombination von beidem? Gibt es einfach zuviel Druck? Das werde ich versuchen, herauszufinden. Wenn A.J. Erfolg hat, dann habe ich Erfolg gehabt."
Allmendinger versteht die Situation
Allmendinger selbst versucht die ganze Geschichte nüchtern zu betrachten: "Mike wird solange wie nötig im Auto sitzen, herausfinden, was falsch läuft und das Auto hoffentlich an die Top 35 heranbringen", erklärte der 26-Jährige. "Ich weiß, dass wenn wir in den Top 35 stehen, auch drin bleiben werden, denn meine Rennen sind immer besser, als die Qualifikation. Dort fehlt uns etwas, und das setzt eine Abwärtsspirale in Gang. Da müssen wir herauskommen."
Skinner wechselte also sozusagen von einer Baustelle zur nächsten. Denn eigentlich fährt er derzeit nur für Bill Davis in der Truck-Serie, doch die Sponsorenprobleme von Jacques Villeneuve führten bereits zu einem Renneinsatz in Las Vegas, wo er sich als hervorragender Fünfter qualifizierte.
"Wir hoffen wirklich, dass sie einen Sponsor und einen Full-Time-Piloten finden können", erklärte Skinner. "Ansonsten werden wir dieses Auto wahrscheinlich dazu nutzen, um unserem anderen Auto irgendwie zu helfen." Gemeint ist natürlich Dave Blaney, der gerade hart um die Top 35 kämpft.










