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| Jeff Gordon heißt der souveräne Pole Setter von Martinsville |
Zoom | © NASCAR |  |
(Motorsport-Total.com) - Das Goody's Cool Orange 500 sah bislang das größte Qualifikationsdrama der aktuellen Sprint-Cup-Saison, auch wenn an der Spitze schnell alles klar war. Denn Jeff Gordon schockte die Konkurrenz in seinem Hendrick-Chevrolet früh mit 19,666 Sekunden, was kein anderer Pilot mehr unterbieten sollte.Es war nach Atlanta bereits seine zweite Pole Position der Sprint-Cup-Saison 2008 und die 65. seiner Cup-Karriere. Denny Hamlin lag im Freien Training noch an der Spitze, doch seine Zeit von 19,775 Sekunden sollte nicht für die Pole Position reichen. Der schwarze Joe-Gibbs-Toyota mit der Startnummer elf geht am Sonntag von Position zwei aus ins Rennen.
Mark-Martin-Nachfolger Aric Almirola (DEI-Chevrolet) zeigte auch in seinem zweiten Saisoneinsatz ein tolles Qualifying und fuhr in 19,780 Sekunden auf Platz drei. Er wollte sich genauso aus dem Getümmel im Mittelfeld heraushalten, wie Roush-Youngster David Ragan, der sich in 19,814 Sekunden Rang vier sichern konnte. Wie eng es in Martinsville zuging, verdeutlichen Sam Hornish Jr. (Penske-Dodge), Jeff Burton (Childress-Chevrolet) und der verletzte Elliott Sadler (Evernham-Dodge), die auf den Plätzen 24 bis 26 alle drei in 20,009 Sekunden auf die Tausendstelsekunde gleich schnell unterwegs waren. Doch noch schlimmer wurde es im Kampf um den Einzug ins Rennen, das sich zu einem richtigen Thriller heranschaukelte. Es war ein echtes NASCAR-Drama, denn die neue Qualifikationsregel ist so gestaltet, dass es am Ende ein Duell um den letzten Startplatz gibt. In Martinsville lautete dieses Kyle Petty gegen Dario Franchitti. In deren Ausscheidungsfahren hatte der NASCAR-Routinier eine Zeit von 20,128 Sekunden vorgelegt und das Resultat sollte nicht halten. Aber wie! Denn Franchitti fuhr auf die Tausendstelsekunde die gleiche Zeit von 20,128 Sekunden - und war damit im Rennen, denn Franchitti steht vor Petty in der Punktewertung! Aber: NASCAR hat mit seinem aktuellen Qualifikationsmodus, der Top-35-Regel, den Past-Championship-Provisionals und den andauernden Regenabsagen bereits einige Argumentationsprobleme. Doch nun muss man sich die Frage stellen lassen, ob es sportlich Sinn macht, wenn ein Auto auf die Tausendstelsekunde gleich schnell ist, wie ein Konkurrent, und trotzdem nach Hause fahren muss. Für Diskussionsstoff ist also gesorgt, denn bei dem heutigen Opfer es handelt sich um einen Dodge aus dem Traditionshause Petty. Jamie McMurray (Roush-Ford) kann dies genauso egal sein, wie Kenny Schrader im nagelneuen BAM-Toyota. Beide fuhren sich nicht nur ins Rennen, sondern starten zudem auch von den Positionen fünf und sieben. Ein Top-10-Befreiungsschlag für McMurray und ein echter Paukenschlag von BAM Racing. Dazu gesellen sich noch Bill Elliott (Wood-Ford), Dave Blaney (Bill-Davis-Toyota), Mike Skinner (Red-Bull-Toyota), Regan Smith (DEI-Chevrolet) und Patrick Carpentier (Evernham-Dodge). Neben Petty müssen noch John Andretti (Front-Row-Chevrolet), Tony Raines (E&M-Dodge), sowie Joe Nemechek die Heimreise antreten. Die Zeiten der Zeitqualifikanten:05. 26 Jamie McMurray (Roush-Ford) - 19,830 Sekunden 07. 49 Kenny Schrader (BAM-Toyota) - 19,836 17. 21 Bill Elliott (Wood-Ford) - 19,943 18. 22 Dave Blaney (Bill-Davis-Toyota) - 19,959 30. 84 Mike Skinner (Red-Bull-Toyota) - 20,025 33. 01 Regan Smith (DEI-Chevrolet) - 20,041 37. 10 Patrick Carpentier (Evernham-Dodge) - 20,081 39. 40 Dario Franchitti (Ganassi-Dodge) - 20,128 40. 45 Kyle Petty (Petty-Dodge) - 20,128 45. 34 John Andretti (Front-Row-Chevrolet) - 20,251 46. 08 Tony Raines (E and M-Dodge) - 20,261 47. 78 Joe Nemechek (Furniture-Row-Chevrolet) - 20,311
  
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