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Las Vegas: Die "Big Boys" unter sich

01. März 2008 - 00:08 Uhr

Kyle Busch, Jeff Gordon, Jimmie Johnson und Tony Stewart - Gibbs gegen Hendrick, die zwei Favoritenteams waren in Las Vegas an der Spitze zu finden

Kyle Busch
Kyle Busch war der schnellste Cup-Pilot im Freien Training von Las Vegas
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die Temperaturen in Las Vegas waren im Vergleich zu den Preseason-Tests Ende Januar wesentlich höher, und das hatte Konsequenzen. Fast alle Piloten bemängelten im ersten und einzigen Freien Training vor der Qualifikation zum UAW-Dodge 400 ein starkes Übersteuern, was gleich für sechs Piloten zu einem - mehr oder weniger - heftigen Mauerkontakt führte.

Ganz schlimm erwischte es gleich zu Beginn Juan Pablo Montoya (Ganassi) und später Bobby Labonte (Petty), die nun jeweils ihre beiden Backup-Dodge auspacken mussten. Auch Sam Hornish Jr. (Penske), Patrick Carpentier (Evernham), Reed Sorenson (Ganassi) und Kasey Kahne (Evernham) machten Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung des 1,5 Meilenovals - sechs Unfälle, sechs Dodge.

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Vorne tummelten sich zwei Gibbs-Toyotas und zwei Hendrick-Chevrolets - an der Spitze war also alles, so wie erwartet: Kyle Busch holte sich die Bestzeit vor den Hendrick-Zwillingen Jeff Gordon und Jimmie Johnson, Tony Stewart im zweiten Gibbs-Toyota belegte Rang vier.

Nach dem Stand des Freien Trainings wären folgende Herrschaften über die Zeit für das UAW-Dodge 400 qualifiziert: Kurt Busch (Penske-Dodge), und damit würde das Championship Provisional auf Dale Jarrett (Waltrip-Toyota) übergehen. Auch seine beiden Teamkollegen David Reutimann und Michael Waltrip stünden mit ihren Zeiten im Rennen.

Dazu würden sich - nach dem Stand des Freien Trainings - Brian Vickers (Red-Bull-Toyota), Patrick Carpentier (Evernham-Dodge), Mike Skinner im Bill-Davis-Toyota von Jacques Villeneuve, sowie der BAM-Dodge von Kenny Schrader gesellen.

Nicht dabei wären einmal mehr A.J. Allmendinger (Red-Bull-Toyota), Bill-Elliott-Ersatzmann Johnny Sauter im Wood-Ford, Joe Nemechek (Furniture-Row-Chevrolet) und John Andretti, dessen Front-Row-Chevy erhebliche Probleme bei der Technischen Inspektion hatte. Keine Runden drehte Burney Lamar im E&M-Chevrolet.