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Kyle Busch schreibt Motorsportgeschichte
Der erste Toyota-Sieg in der NASCAR ist Realität geworden, doch darüber hinaus gab es für Kyle Busch und Co. noch viele andere Jubiläen zu feiern

(Motorsport-Total.com) - 1954 war es einmal ein Jaguar, der ein Rundkursrennen gewinnen konnte, und es dauerte satte 54 Jahre lang, bis der nächste ausländische Automobilhersteller einen Sieg in der NASCAR-Premiumliga holen konnte: Kyle Busch schrieb in Atlanta Motorsportgeschichte, denn er fuhr seinen Joe-Gibbs-Toyota mit der Startnummer 18 in die Victory Lane.
Busch führte damit eine große Tradition von Joe Gibbs fort, denn zwischen 1996 und 2003 fuhr Bobby Labonte das Auto mit der Nummer 18 in Atlanta nicht weniger als sechsmal zum Sieg. Es war überhaupt der Tag der Jubiläen in den Häusern Toyota und Gibbs, denn auch für Crewchief Steve Addington war dies sein erster Cup-Erfolg.
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Toyota ist erst seit 40 Rennen im Sprint-Cup am Start und Kyle Busch scheint der Mann zu sein, der in der NASCAR gerne Geschichte schreibt, denn sein letzter Cup-Erfolg zuvor geschah fast vor Jahresfrist in Bristol. Damals siegte er noch für Hendrick-Motorsports, doch es war damals das erste Event überhaupt mit dem Car of Tomorrow.
Doch so lange will der jüngste Rennsieger der NASCAR-Geschichte nicht warten: "Jetzt wissen wir, dass wir gewinnen können und jetzt wollen wir das an jedem Wochenende wiederholen", so der Youngster, der 173 der 325 Runden in Führung lag. "Ein Sieg pro Saison ist nicht genug."
Atlanta war in der Karriere des 22-Jährigen bislang kein gutes Pflaster: "Ich hatte hier nicht einmal ein Top-10-Ergebnis. Ich kann mich nur an die Jahre erinnern, als ich sah, wie Bobby Labonte seinen Gegnern in den Hintern trat. Daran habe ich mich heute erinnert, heute habe ich das Auto mit der Nummer 18 wieder an die Spitze gebracht."








