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Jeff Burton: Zwei Führungsrunden reichen

17. März 2008 - 01:09 Uhr

Jeff Burton führte ein starkes Childress-Team in Bristol zu einem Dreifacherfolg und feierte etwas glücklich seinen 20. Sieg im Sprint-Cup

Jeff Burton
Jeff Burton feierte in Bristol seinen ersten Saisonsieg im Sprint-Cup 2008
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Wer zu Saisonbeginn darauf gewettet hätte, dass ausgerechnet Jeff Burton den ersten Saisonsieg für Chevrolet holen würde, der hätte wahrscheinlich eine Menge Geld verdienen können. Man kann zudem getrost behaupten, dass der Childress-Pilot in Bristol jede Menge Glück auf seiner Seite hatte, doch das störte ihn überhaupt nicht.

Der Grund dafür war das Bristol-Finale just vor einem Jahr, als er beim ersten Rennen mit dem neuen Car of Tomorrow darauf verzichtete, in den Schlussrunden den direkt vor ihm fahrenden Kyle Busch abzuschießen. So musste Burton fast zwölf Monate warten, bis ihm sein Karrieresieg Nummer 20 gelingen sollte.

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"So bin ich nun einmal und ich werde in keinster Weise etwas daran ändern, wie ich bin", versicherte Burton. "Ich hätte mir schon vergangenes Jahr einen Pokal in den Schrank stellen können, wenn ich Kyle Busch aus dem Weg geräumt hätte. Aber ich habe es nicht getan und mein Crewchief Scott Miller und Richard Childress müssen damit leben."

Richard Childress wird es verschmerzen können, denn hinter Burton folgten seine beiden Teamkollegen Kevin Harvick und Clint Bowyer, was einen in der NASCAR höchst seltenen Dreifachtriumph zur Folge hatte. RCR erwies sich in der Saison 2008 bisher als äußerst konstant und wird nun zunehmend zum Team der Stunde.

Und wieder einmal galt eine alte NASCAR-Regel: Zwei Führungsrunden sind für einen Sprint-Cup-Sieg völlig ausreichend, vor allem dann, wenn es sich um die letzten beiden Umläufe handelt - so geschehen in Bristol, als Denny Hamlin in Runde 505 urplötzlich langsam wurde. "Ich weiß nicht, was da passiert ist", berichtete der Bristol-Sieger. "Er wurde plötzlich langsamer und ich wäre beinahe in ihn hinein gefahren."

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