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Bruton Smith will zweiten Cup-Termin für Las Vegas

01. März 2008 - 11:09 Uhr

Bruton Smith, der Präsident von Rennstreckenbetreiber Speedway Motorsports Inc. macht in Sachen Las Vegas einigen Druck auf die NASCAR-Offiziellen

Jeff Burton Kyle Busch
Fahren die Cup-Boliden bald zweimal pro Jahr in Las Vegas?
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Der erneute Wirbel um den zum France-Imperium zählenden Auto Club Speedway in Fontana ist kaum verzogen, da macht der "Rivale" unter den Rennstreckenbetreibern Druck: Bruton Smith ist der Präsident von Speedway Motorsports Inc. - und damit der Unternehmung, der die Rennstrecken in Atlanta, Las Vegas, New Hampshire und Texas gehören.

Anlässlich einer Pressekonferenz in Las Vegas ließ er nun verlauten, dass er ab dem nächsten Jahr fest mit einem zweiten Cup-Rennen für seinen Kurs in der Spielermetropole Nevadas rechnen würde. Zusätzlich ist Smith der Meinung, dass das "Awards Banquet", also der traditionelle Abschluss der NASCAR-Cup-Saison, auf der der Champion gekrönt wird, von New York nach Las Vegas verlegt werden sollte.

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"Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn ich in New York bin und dann auf meine Hotelrechnung schaue - das sieht aus, wie meine Telefonnummer", witzelte Smith auf der Pressekonferenz. Zusätzlich nennt Smith die potenziell bessere Einbindung der Fans in die Zeremonie als Vorteil.

NASCAR ließ durch seinen Kommunikationsdirektor Ramsey Poston umgehend kommentieren, dass der Cup-Terminkalender voll sei und es keinerlei Pläne seitens NASCAR gäbe, das "Awards Banquet" zu verlegen. Smith weiß, dass NASCAR keine zusätzlichen Termine mehr vergeben wird - insbesondere nicht an Kurse von SMI.

Keine Superspeedway-Ambitionen in Fontana

"Wir müssen sowieso größere Bauarbeiten wegen der Wasserdrainagen vornehmen."
Gillian Zucker

Smith kaufte im letzten Jahr jedoch den New Hampshire International Speedway von Bob Bahre für 350 Millionen US-Dollar. Nun muss er sich überlegen, ob er einen der New-Hampshire-Termine nach Las Vegas verlegen möchte, was wiederum auf wenig Gegenliebe bei den Teams stoßen wird, da der ganze Tross einmal mehr die lange Reise quer über den amerikanischen Kontinent antreten müsste.

Derweil gehen beim Konkurrenten ISC die Überlegungen zum Auto Club Speedway in Fontana weiter. Die von Michael Waltrip gemachte Überlegung aus Fontana einen Superspeedway, also ein "Talladega des Westens" zu machen, wurde von der Präsidentin des Kurses, Gillian Zucker, positiv aufgenommen.

"Wir müssen sowieso größere Bauarbeiten wegen der Wasserdrainagen vornehmen, da sollten wir Michaels Vorschlag ernsthaft betrachten", so die Verantwortliche vor Ort. Die Besitzerin International Speedway Corporation ließ wiederum umgehend dementieren: Zuckers Kommentare seien nicht mit ISC abgestimmt und niemand bei ISC plane aus Fontana einen Superspeedway zu machen.

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