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Steiner über die Duels: "Alles ist möglich"

12. Februar 2008 - 10:58 Uhr

Red-Bull-Teamchef Günther Steiner wirft trotz des Rückschlages aus dem Daytona-Qualifying die Flinte nicht ins Korn - am Donnerstag geht es um alles!

Brian Vickers Red Bull
Brian Vickers musste auf seiner schnellen Runde die Zündbox wechseln
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Günther Steiner redet gar nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir haben am Sonntag einen kleinen Rückschlag erlitten", äußerte der Red-Bull-Teamchef in der Analyse der Geschehnisse aus dem Daytona-Qualifying gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Weder Brian Vickers, noch A.J. Allmendinger konnten sich unter die besten drei Zeitqualifikanten fahren, die sich dadurch einen fixen Startplatz für das Daytona 500 sicherten.

Doch es gab Gründe: "Wir mussten am Freitagabend bei A.J. den Motor wechseln", erzählt Steiner. "Mit dem neuen Motor ist er vor seiner schnellen Qualifikationsrunde noch nie gefahren, und da ist es natürlich schwer, ein optimales Setup hinzubekommen, wenn man die Tage vorher einfach zu wenig Leistung hatte."

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Aber auch dem Teamkollegen passierte ein Missgeschick: "Bei Brian ist auf seiner ersten schnellen Runde plötzlich der Motor ausgegangen und er ist trotzdem noch eine 49,1 gefahren. Mit dem Umschalten der Zündbox ist das keine schlechte Zeit, aber es hat einfach nicht mehr gereicht, um auf der Ziellinie wieder auf genügend Touren zu sein."

Wenig Toyota-Hilfe im Duel

A.J. Allmendinger Red Bull
A.J. Allmendinger hatte Pech: Motorenprobleme im Daytona-Training
© Red Bull

Bis auf 7.500 Umdrehungen fiel der Toyota-Motor ab, 8.300 wären mindestens notwendig gewesen und beim Überqueren der Ziellinie zu seiner zweiten und entscheidenden Runde hatte der Vickers-Camry nur 8.000 Touren - mit fatalen Konsequenzen, denn die Zeit von 48,524 Sekunden reichte nicht.

Jetzt müssen die beiden Red Bulls am Donnerstag in das Gatorade-Duel, in dem nur die zwei besten Zeitqualifikanten ins Hauptrennen vorstoßen. Mit Blick auf die Gegner gibt sich der Red-Bull-Teamchef vorsichtig optimistisch: "Alles ist möglich", glaubt er. "Unsere Autos sind gut genug, um vorne reinzufahren. Leider haben wir in unserem Duel bis auf J.J. Yeley keinen anderen Toyota, der uns helfen könnte."

Mit einem leichten Grausen erinnert sich der Südtiroler an die Ereignisse aus dem Vorjahr, bei denen Red Bull doppeltes Pech hatte: "Wir waren schon vergangenes Jahr in den Duels gut dabei. Aber dann hatte Brian einen Reifenplatzer und A.J. ist von Robby Gordon abgeschossen worden. Die Duels bergen ein sehr großes Risiko in sich, es wird sehr spannend werden."