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Sorenson zeigt: Ganassi als Geheimtipp?

15. Februar 2008 - 10:16 Uhr

Reed Sorenson sehr gut, Juan Pablo Montoya gut und Dario Franchitti von Jacques Villeneuve abgeschossen - die Ganassi-Bilanz vom Donnerstag

Reed Sorenson
Reed Sorenson war bisher die Ganassi-Speerspitze von Daytona
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Reed Sorenson ist mit seinem 22 Jahren im Ganassi-Camp der erfahrenste Pilot. Er geht 2008 bereits in seine dritte Cup-Saison und hat mehr NASCAR-Rennen absolviert als seine Teamkollegen Juan Pablo Montoya und Dario Franchitti. Nach einem fünften Platz im Budweiser-Shootout beendete er sein Gatorade-Duel nun auf Rang zwei.

"Wir waren im Shootout gut unterwegs und heute wieder", freute sich Sorenson, der den Ganassi-Dodge mit der Startnummer 41 bewegt. "Das stimmt uns sehr optimistisch für das '500'. Bisher hatte ich auf den Restrictor-Plate-Strecken nicht besonders viel Glück, aber diese Woche hatte ich mehr Spaß als in meiner ganzen restlichen Karriere."

Alle im Ganassi-Lager seien hoch motiviert, so Sorenson weiter. "Ein gutes Resultat im '500' würde uns für den Rest der Saison einen richtigen Schwung geben und bis jetzt sieht es gut aus." Eines ist sicher: Nach durchwachsenen Qualifikationsleistungen sind sowohl Ganassi, als auch Penske und Evernham in der Lage, mit den Top-Autos von Hendrick und Gibbs mitzufahren.

Franchitti unschuldiges Villeneuve-Opfer

Dario Franchitti Juan Pablo Montoya
Dario Franchitti im Pech, Juan Pablo Montoya schont sein Einsatzauto
© NASCAR

Auch Juan Pablo Montoya war mit seinem siebten Platz nicht unzufrieden: "Ziemlich gut", beurteilte der Kolumbianer sein Auto. "Wir wussten, dass wir ein Rennauto mit einem guten Handling haben. Wir kamen von ziemlich weit hinten und haben uns nach vorne gearbeitet. Ich war im Finale nur ein wenig überrascht über einige Entscheidungen meiner Kollegen."

Während Montoya es vorzog, sich in seinem Lauf aus dem Getümmel herauszuhalten, und sein Einsatzfahrzeug heil ins Ziel zu bringen, hatte Dario Franchitti in Rennen zwei Pech - er wurde von Jacques Villeneuve aus dem Rennen genommen.

"Als ich erkannte, was los war, kam Jacques bereits seitwärts daher", erzählte der Schotte. "Ich weiß nicht, was der Auslöser war. Er wollte noch korrigieren und das Auto abfangen, aber dann ist es scharf rechts abgebogen. Er hat mich und Jamie McMurray getroffen und wir landeten in der Mauer. Wir waren unschuldig, aber so ist das Restrictor-Plate-Racing nun einmal."