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Red Bull: Viel Pech und zu wenig Speed

11. Februar 2008 - 14:10 Uhr

Red Bull muss zittern - am Sonntag konnte sich keiner der beiden Piloten direkt für das Daytona 500 qualifizieren, alle Hoffnung nun auf Donnerstag

Red Bull Daytona
Volle Kraft voraus - am Donnerstag ist klar, ob Red Bull in Daytona dabei ist
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Rückschlag für Team Red Bull: Beim Qualifying zum Daytona 500 konnten sich weder Brian Vickers noch A.J. Allmendinger über ihre Rundenzeit ins Startfeld bringen, nun ist die letzte Hoffnung der Donnerstag, wenn die beiden Gatorade-Duels anstehen. Dort qualifizieren sich jeweils die zwei besten Autos, die nicht in den Top 35 stehen, und nicht über das Qualifying im Rennen sind.

Speziell Brian Vickers hatte auf seiner Runde - wieder einmal - so richtig Pech: "Wir hätten wahrscheinlich um die Pole kämpfen können, aber eingangs der Gegengeraden ging mir meine Zündbox kaputt. Bis ich umgeschalten hatte, waren die Umdrehungen auf 7.500 abgefallen. Auf der Ziellinie hatte ich dann 8.000 Touren, da hätten wir schon mehr benötigt."


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Ein NASCAR-Bolide hat zwei Zündboxen im Cockpit, die manuell gewechselt werden können, was jedoch keinen rechten Trost für Vickers darstellt: "Unser Ziel Nummer eins lautet in dieser Saison, dass wir uns nicht selbst schlagen wollen, und genau das haben wir getan. Wir haben hart gearbeitet und ein richtig gutes Auto hierher gebracht."

A.J. Allmendinger hingegen war etwas ratlos: "Das Auto fährt sich gut, das ist gut für die Duels. Das Einzige, was fehlt ist ein wenig Speed." Der Kalifornier hat seine Hoffnung aber noch nicht aufgegeben: "Jeder bei Red Bull hat hart gearbeitet und verdient es, im Daytona 500 zu sein. Und genau das werden wir am Donnerstag versuchen."

Dann stehen übrigens beide Red-Bull-Piloten gleich im ersten Gatorade-Duel auf den Startplätzen sechs und sieben: "Wir müssen unseren Platz nun im Rennen erkämpfen", weiß Allmendinger und Vickers ergänzt: "Wir werden versuchen, unser Auto bis dahin so gut wie möglich vorzubereiten."

Dann lauten die direkten Gegner um den Einzug ins "Great American Race" Boris Said, Kenny Wallace, Bill Elliott, Sterling Marlin und Carl Long. Wenn es Vickers und Allmendinger gelingt, diese fünf Kontrahenten hinter sich zu lassen, dann könnte es doch noch passieren, dass beide Red Bull im Daytona 500 stehen.