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Newman: Daytona-Sieg als Familienangelegenheit

21. Februar 2008 - 10:48 Uhr

Daytona-Sieger Ryan Newman kann sich bei Penske auf ein ganz wichtiges Teammitglied verlassen - Vater Greg, der seit drei Jahren sein Spotter ist

Ryan Newman
Während Ryan feierte, lief Papa Greg im Eiltempo durch die Katakomben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die letzte Runde von Daytona war ein echter NASCAR-Thriller: Eingangs der letzten Gegengerade lag Tony Stewart in Führung vor Ryan Newman, dahinter gleichauf die Gebrüder Busch. Als sich die beiden Joe-Gibbs-Piloten Stewart und Kyle Busch nach unten orientierten und die obere Spur frei machten, versetzte das einen Menschen in helle Aufregung, der die Szenerie auf dem Tribünendach verfolgte.

Greg Newman ist der Vater von Ryan, und arbeitet bereits seit drei Jahren als dessen Spotter im Cup. Und jener berichtete natürlich seinem Sohnemann, welche Türe just in diesem Moment aufging, und welche Hilfe seitens des Penske-Teamkollegen Kurt Busch, der dicht hinter ihm fuhr, nun zu erwarten sei. Und der Sohn erkannte sofort, auch aufgrund der Intensität in des Vaters Stimme, was die Stunde geschlagen hatte.

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"Nach drei Jahren habe ich erkannt, auf seinen Tonfall zu hören", erzählte Newman am Rande seiner Daytona-Siegesfeierlichkeiten. "Ich weiß was es bedeutet und ob es gut, oder schlecht ist. Aber als er seinen Tonfall auf der Gegengerade änderte, da wusste ich, dass wir eine einmalige Chance haben würden."

Kaum hatte der Sohn die Ziellinie als Erster überquert, rannte der Papa wie von der Tarantel gestochen den weiten Weg vom Tribünendach in die Victory Lane, und verpasste daher die ersten Reaktionen des Sohnes via Funk. Aus gutem Grund: "Das wollte ich keinesfalls verpassen", so Greg Newman im Hinblick auf die anstehenden Siegesfeierlichkeiten.

Eine echte Familienangelegenheit also, und der Penske-Pilot weiß genau, warum er die wichtige Aufgabe des Spottens in die Hände des Vaters gab: "Er kennt meinen Fahrstil. Er war mein ganzes Leben, und meine gesamte Karriere für mich da und hat mich immer beim Rennfahren beobachtet. Er weiß, was ich will, und kann auch dann mit meinen Jungs kommunizieren, wenn ich gerade nicht die richtigen Worte finde."