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Montoya: "Wir können gewinnen"

17. Februar 2008 - 16:22 Uhr

Juan Pablo Montoya hat seine Schlüsse aus dem Gatorade-Duel vom Donnerstag gezogen, und rechnet sich heute Abend Außenseiterchancen aus

Juan Pablo Montoya
Juan Pablo Montoya blickt durchaus optimistisch auf das Daytona 500
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die Favoriten für das heutige Daytona 500 lauten ganz klar Hendrick Motorsports und Joe Gibbs Racing. Doch hinter diesen sieben Autos gibt es gleich eine Reihe von Außenseitern, die sich durchaus ausrechnen, möglicherweise ein Wörtchen im Kampf um den Sieg mitreden zu können. Im Daytona 500 kann alles passieren, und die Ganassi-Truppe um Juan Pablo Montoya gibt sich sehr optimistisch.

"Unser Auto war gut, als wir die untere Spur benutzt haben und das wiederum war sehr gut", analysierte Montoya-Spotter Tab Boyd die Erkenntnisse aus dem Gatorade-Duel vom Donnerstag. "Nur wenige Leute waren unten gut unterwegs und daher hatten wir wenig Hilfe." Am Ende, so Boyd, habe man sich darauf konzentriert, das Auto heil nach Hause zu bringen, was trotzdem mit Rang sieben endete.

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Diese Platzierung führte dazu, dass Montoya heute Abend von Position 15 aus starten wird. Und auch der Kolumbianer ist sich seiner Chancen im "Great American Race" durchaus bewusst: "Habe ich genauso viel Erfahrung, wie Tony Stewart, Jeff Gordon oder Dale Earnhardt Jr.? - Nein. Haben wir die Fähigkeit zu gewinnen? Ja. Ich denke, dass wir definitiv in einer konkurrenzfähigen Position sind."

Er sei mittlerweile - im Vergleich zum Vorjahr - mit seinem Dodge Charger sehr vertraut: "Ich kann das Auto so ziemlich überall hinlenken, wo ich es auf der Rennstrecke haben will", versichert der 32-Jährige. "Mit der Zeit lernst du Dinge, wie Bump Drafting. Alles ist im Wechsel, wer führt gerade, wer nicht. Alles dreht sich um das Timing. Wenn du das richtige Timing findest, dann wirst du gut aussehen."

Spotter Boyd hat seine Erkenntnisse aus den Duels gezogen: "Früher war es einfacher zu erkennen, wenn jemand ein Manöver vorbereitet hat. Jetzt musst du höllisch aufpassen, was hinter dir vorgeht. Ein Überholmanöver in Turn 3 ist das Resultat eines Vorgangs in Turn 1, und das zu erkennen, wird eine große Herausforderung werden."

Beide erwarten im "500" übrigens nur ganz wenige Aktionen mit drei Autos nebeneinander, im NASCAR-Jargon "Three Wide" gennannt. "Zwei Reihen können gut miteinander auskommen, wenn es darauf ankommt. Beim "Three Wide" wird der Junge in der Mitte entweder nach oben, oder nach unten rutschen, und irgendetwas auslösen", so Montoya.

Ohne Hilfe der Konkurrenz ist man heute Abend verloren. Wer geht mit wem, lautet die große Frage im Bump-Draft-Spiel auf einem NASCAR-Superspeedway. "Wer hilft dir, wer nicht, wer greift dich gerade an, wer fällt zurück", erklärt Boyd und Montoya kennt seine Kandidaten: "Speziell mit den Penske-Autos kommen wir gut aus, auch mit Leuten, wie Jeff Gordon oder Matt Kenseth." Zusammen mit den beiden Ganassi-Dodge von Reed Sorenson und Dario Franchitti ergibt das immerhin sieben wichtige Freunde.

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