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Johnson: "Toller Motor, tolles Chassis, tolles Auto"

11. Februar 2008 - 13:31 Uhr

Jimmie Johnson sicherte sich beim Qualifying zum Daytona 500 eine nie ernsthaft gefährdete Pole Position - viel Lob für seinen Chevrolet Impala

Jimmie Johnson Chandra Chad Knaus Rick Hendrick
Gruppenbild mit zwei Damen: Familie Johnson, Hendrick und Chad Knaus
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Der amtierende NASCAR-Champion Jimmie Johnson begann die Punktsaison 2008 dort, wo er 2007 aufgehört hatte - an der Spitze des Feldes. 48,109 Sekunden bedeuteten auf dem 2,5 Meilen langen Superspeedway von Daytona eine klare Pole Position und eine deutliche Ansage über die Ambitionen des Titelverteidigers, seinen dritten Meisterpokal in Folge zu holen.

"Ich will diese Erfolgwelle so lange reiten, wie es geht", kündigte Johnson schon im Vorfeld an und setzte dies auf seiner schnellen Runde im Einzelzeitfahren nahezu perfekt um. Der Kalifornier war fast eine Zehntelsekunde schneller als der Zweite Michael Waltrip - in NASCAR-Zeiteinheiten gerechnet ist dies eine kleine Ewigkeit.

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"Das war eine tolle Runde", lautete der Kommentar des 32-Jährigen. "Ich dachte, der böige Wind könnte das Auto ein wenig langsamer machen." Weit gefehlt, denn gegenüber seiner Bestzeit aus dem Freien Training am Samstag war Johnson in der Qualifikation noch einmal um über zwei Zehntelsekunden schneller.

Die Titeljagd ist eröffnet

Jimmie Johnson
Jimmie Johnson freut sich über die Pole und das bevorstehende Daytona 500
© NASCAR

"Toller Motor, tolles Chassis, tolles Auto", beschrieb Johnson seinen Hendrick-Chevrolet mit der Startnummer 48. "Wir haben gestern Nacht gesehen, was wir mit einem Ersatzauto erreichen können. Das war schon ein großartiges Rennen, aber ich freue mich darauf, was dieses Auto im Daytona 500 alles bringen kann."

Nach einem unverschuldeten Totalschaden im Training zum Budweiser Shootout brachte das Hendrick-Team im Rennen eine Notlösung an den Start, mit der Platz drei heraussprang. Johnson wollte sein Daytona-500-Einsatzauto nicht für das Shootout verbrennen, in dem es zwar viel Preisgeld, aber keine Punkte gab.

Denn im Kampf um die Meisterschaft wird es erst am Sonntag so richtig ernst, und Hendrick-Motorsports hat Johnson für das "Great American Race" ganz offensichtlich einen Chevrolet Impala maßgeschneidert. Übrigens: Cale Yarborough (1976-1978) ist bislang der einzige NASCAR-Pilot, der drei Titel in Folge holen konnte - Johnson kann 2008 diese Marke einstellen.

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