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Heimrennen: Johnson und Gordon wollen Revanche

20. Februar 2008 - 17:33 Uhr

Für Jimmie Johnson und Jeff Gordon ist Fontana das Heimrennen, und nach dem Daytona-Debakel sinnen die zwei Hendrick-Stars auf Wiedergutmachung

Jimmie Johnson Jeff Gordon
Jimmie Johnson und Jeff Gordon freuen sich auf ihr Heimrennen in Fontana
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Es ist schon etwas Besonderes - auch nach einigen kompletten NASCAR-Jahren im Cup: "Du willst jedes Rennen gewinnen, aber speziell willst du vor deinem Heimpublikum siegen", erklärte NASCAR-Champion Jimmie Johnson im Ausblick auf sein Heimrennen im kalifornischen Fontana. Das Daytona 500 und seinen 27. Platz hat er mittlerweile als herbe Enttäuschung abgehakt.

"Wenn du aus der ersten Reihe startest, dann willst du auch definitiv versuchen, ein Resultat zu holen", erklärte der Hendrick-Pilot. "Aber wir haben uns schon in der vergangenen Saison von einem schlechten Ergebnis erholt, und daher hat das Daytona-Wochenende unser Selbstvertrauen nicht erschüttert."

Schließlich könne "jeder Mal einen schlechten Tag haben, nur sollten es nicht allzu viele werden". Der California Speedway von Fontana zählt zweifelsohne zu den absoluten Sahnestückchen in Johnsons persönlichem NASCAR-Jahreskalender. Zehnmal ging er dort an den Start und in jedem Auftritt beendete er das Rennen in der Führungsrunde.

Gordon fuhr in Daytona nur spazieren

Jeff Gordon Jimmie Johnson
Kann das Hendrick-Imperium schon in Fontana zurückschlagen?
© NASCAR

Das ist in Fontana eine einzigartige Statistik und darüber hinaus hat der Hendrick-Pilot auch zweimal gewonnen - zuletzt Anfang September 2007. Aber auch sein Teamkollege Jeff Gordon ist in Fontana kein Unbedarfter: 1997, 1999 und 2004 behielt der Kalifornier die Oberhand. Er wiederum erwartet auf dem Zwei-Meilen-Oval "eine ganz andere Herausforderung."

"Was keiner weiß, ist, wie das Auto im Draft funktionieren wird", begründet Gordon. "Wenn du einen Windschatten von mehreren Autos bekommst, wird dein Auto im Wind dann stoppen oder kannst du den Schwung mitnehmen und das Überholmanöver zu Ende fahren?"

Der 39. von Daytona warnt die Konkurrenz indirekt: "Mein Auto war toll und ich bin vor meinem Ausfall eigentlich nur spazieren gefahren." Am Gordon-Chevrolet brach in Daytona eine Aufhängung und seine Hendrick-Mannschaft will "das hinter uns lassen. Wir werden ein starkes Rennen zeigen und zwar solange, bis die Zielflagge zu sehen ist."

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