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NASCAR
 
ARCA: Annett gewinnt, Franchitti Zehnter, Scott Speed out
 
von Pete Fink 10. Februar 2008 - 00:27 Uhr
 
Michael Annett gewann für Bill Davis das ARCA-Rennen von Daytona, in dem Dario Franchitti Zehnter wurde und Scott Speed bei einem "Big One" ausschied
 
Dario Franchitti Scott Speed
Scott Speed und Dario Franchitti waren beim ARCA-Rennen von Daytona dabei
Zoom © Getty
(Motorsport-Total.com) - Das Daytona 200 stellte den Auftakt zur Daytona-Speedweek dar, und am Ende hatte Michael Annett das bessere Ende für sich. Der 21-Jährige ist einer der Nachwuchspiloten von Bill Davis Racing und hatte nach 80 Runden die Nase klar vor Justin Allgaier, der in einem alten Cup-Chassis von Hall-of-Fame-Racing unterwegs war.

Ex-Formel-1-Pilot Scott Speed hatte hingegen kein Glück: Der Red-Bull-Pilot startete bei seinem zweiten Stock-Car-Rennen überhaupt aus der ersten Reihe und erwies sich in den ersten 25 Runden durchaus als ein Faktor beim Saisonauftakt der ARCA-Serie, bevor er bei einem Boxenstopp aus den Top 10 heraus fiel. Das sollte sich rächen, denn wenige Runden später geschahen gleich zwei Vorfälle parallel, und der Speed-Toyota wurde bei einem klassischen "Big One" unsanft aus dem Rennen genommen.

 

Dario Franchitti hatte genau bei diesem Stopp kurz vor der Massenkarambolage ein kleines Problem und fiel deswegen zurück. Daher kam er beim "Big One" nahezu ungeschoren davon und - unter der wohlwollenden Beobachtung von Juan Pablo Montoya - fuhr der Schotte am Ende sicher auf Rang zehn.

Viele ARCA-Piloten benutzten alte Cup-Chassis: Landon Cassill fuhr etwa ein altes Superspeedway-Chassis von Jeff Gordon aus dem Jahr 2007, das der Teambesitzer von JR Motorsports - Dale Earnhardt Jr. - organisiert hatte. Cassill fährt 2008 auch in der Nationwide-Serie für Earnhardt und wurde am Ende guter Siebter.

Für Michael Annett war es der zweite Sieg in der ARCA-Serie - nach dem Talladega-Rennen im Herbst 2007 sogar der zweite Erfolg auf einem Superspeedway hintereinander. Bill-Davis-Racing ist das Team, für das Jacques Villeneuve im Sprint-Cup fährt, und zumindest in der ARCA-Serie erwies sich das starke Toyota-Triebwerk als nicht zu bezwingen.

 
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