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Sherman versucht sein Glück in der IndyPro
Der Ex-NASCAR-Pilot Brent Sherman will ein Cockpit bei Panther Racing für die kommende IndyPro-Saison ergattern - die Tests liefen gut

(Motorsport-Total.com) - NASCAR-Veteran Brent Sherman hat bei seinem ersten Test wieder in einem Formelwagen beeindruckt. Der 33-Jährige testete für das Panther IndyPro-Team in der Hoffnung einen Einstieg in die Rennserie zu schaffen.
Der ehemalige NextelCup-Pilot will in die IndyCar-Serie wechseln und für Panther zu Saisonbeginn am Start stehen. "Er ist es gewohnt mit 3,000 lbs. NASCAR-Rennwagen ohne Grip und Downforce zu fahren. Wenn er sich einmal an den Wagen gewöhnt hat, wird hier mitfahren können, keine Frage", erklärte Renningenieur Blair Perschbacher nach den Tests.
Perschbacher, der am engsten mit den IPS-Piloten zusammen arbeitet, bestätigte Shermans großes technisches Verständnis für den Wagen. "Er war sehr professionell und konzentriert. Unser letzter Tester (Hideki Mutoh) hatte die Latte schon hochgelegt, aber Brent hat einen guten Job gemacht. Die Jungs waren alle begeistert."
Während man bei Panther sehr zufrieden war, klang Sherman nicht beeindruckt: "Der Wagen war klasse zu fahren. Der Test lief recht gut, aber ich fühlte mich nicht so wohl wie ich erwartet hatte, ein wenig eingerostet. Aber so schnell bin ich noch nie um die Kurven gefahren."
Team-Mitbesitzer John Barnes war da schon zuversichtlicher, denn "man kann nicht so lange wie er NASCAR fahren, wenn man kein Talent hat. Wir hatten erwartet, dass er etwas eingerostet sein würde, aber Brent hat einen starken Eindruck hinterlassen."
Sherman erklärte, er müsse sich besonders beim Bremsen umstellen, denn der Gewichtsunterschied zwischen dem Stock-Car und dem IndyPro-Boliden ist natürlich gewaltig. "Das Bremsen war am schwierigsten. Wenn ich das auf die Reihe kriege, dann dürfte es keine Probleme mehr geben."
Der ehemalige US Luftwaffenpilot startete seine Rennfahrer-Karriere in der Russell Racing School und schaffte es zu einem Startplatz bei den Daytona 500. Dank seiner guten Vorstellung bei diesen Tests könnte sich der Mann aus Chicago aber doch noch seinen Wunsch, die Indy 500 zu fahren, wahr machen.
"Brent war wirklich gut. Mir hat gefallen, was ich gesehen habe und er hat unsere Entscheidung wen wir nun nehmen nicht leichter gemacht", gab Barnes zu.








