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NASCAR
 
NASCAR hat keine Einwände gegen Ford-Partnerschaft
 
von Pete Fink 24. Januar 2008 - 10:00 Uhr
 
Roush und Yates arbeiten sehr eng zusammen, doch NASCAR hat den beiden Ford-Teams seinen Segen für die anstehende Sprint Cup Saison erteilt
 
Doug und Robert Yates
Doug und Robert Yates haben immer noch ein eigenständiges Ford-Team
Zoom © Ford
(Motorsport-Total.com) - Die Machtverhältnisse in der NASCAR konzentrieren sich derzeit immens. Toyota macht keinen Hehl daraus, dass ihre vier Teams unter der Führung von Joe Gibbs Racing eng miteinander zusammenarbeiten. Chevrolet stellt mit Hendrick Motorsports das absolut dominante Team der Saison 2007, das mit Dale Earnhardt Jr. einen weiteren Hochkaräter in seine Reihen aufgenommen hat.

Auf der Seite von Ford ist die Situation hingegen erheblich dünner. Lediglich das Roush-Fenway-Team hält die Fahne mit dem blauen Oval oben, doch auch die Mannen um Jack Roush haben keineswegs ein problemfreies Leben. Denn in den Zeiten des Car of Tomorrow liegt ein großer Teil des Erfolgsschlüssels in der Ansammlung vieler Daten, und dazu benötigt man so viele Mannschaften, wie möglich.

 

Deren fünf hat das Roush-Team, doch spätestens Ende 2009 greift die NASCAR-Direktive und auch Roush muss auf vier Ford Fusion reduzieren. Aber man hat einen Kunstgriff unternommen, denn man ging eine enge Partnerschaft mit dem Yates-Team ein. Roush-Teammanager Max Joens wechselte zu Yates, man parkte Travis Kvapil und es steht zu vermuten, dass Yates ab 2009 auch mit mehr als nur zwei Fahrzeugen antreten kann - natürlich nur, wenn dementsprechende Sponsoren gefunden werden.

In dieser engen Partnerschaft ist Roush der Chassisbauer, während die Motoren aus dem Yates-Shop kommen. Das ist nichts neues, denn so geht das nun schon ein paar Jahre und dies ist auch der Grund, warum die NASCAR-Bosse diese vernetzte Partnerschaft abgesegnet haben.

"Das sind zwei unterschiedliche Renntemas", erklärte NASCAR-Renndirektor Robin Pemberton diese Woche in Charlotte. "Sie haben uns, ohne die Spur eines Zweifels zu hinterlassen, bewiesen, das sie alles richtig machen. Zu diesem Zeitpunkt reicht uns das."

 
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