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NASCAR ändert das Qualifying
Die NASCAR-Offiziellen haben gestern Abend bekanntgegeben, dass sich der Qualifikationsmodus in der neuen NASCAR-Saison leicht verändern wird
(Motorsport-Total.com) - Was sich in den vergangenen Wochen und Monaten bereits abzeichnete, haben die NASCAR-Bosse am Montagabend in Charlotte nun offiziell verkündet: In der Saison 2008 wird es eine leichte Anpassung der Qualifikationsregeln geben, die für den Sprint Cup, die Nationwide-Serie und die Craftsman Trucks gelten wird.
Dabei werden die Autos, die nicht fix für das Starterfeld qualifiziert sind, am Ende der Qualifikation direkt hintereinander fahren, um eine größere Chancengleichheit zu gewährleisten. Im Falle des Sprint Cups betrifft das also die Fahrzeuge, die nicht in den Top 35 der Ownerwertung stehen - unter anderem Jacques Villeneuve, die beiden Red-Bull-Toyotas von A.J. Allmendinger und Brian Vickers, sowie Patrick Carpentier.
Das Prozedere bleibt ansonsten gleich: Die Startreihenfolge im Einzelzeitfahren wird ausgelost, doch die Zeitqualifikanten werden erst auf die Strecke gehen, wenn die Top 35 ihre zwei Runden bereits abgeleistet haben. "Wenn der eine die Nummer eins zieht und ein anderer die Nummer 43, dann gibt es auf einigen Strecken Bedingungen, die zu einem Vorteil oder Nachteil führen können", erläuterte NASCAR-Renndirektor John Darby in Charlotte.
Dieses soll nun soweit, wie möglich minimiert werden, da vor allem die Streckenbedingungen so gleich wie möglich sein sollten, wenn die Zeitqualifikanten in einer kompakten Gruppe antreten werden. Diese Regel tritt ab dem zweiten Saisonrennen im kalifornischen Fontana in Kraft, da das Daytona 500 über einen ganz eigenen, wesentlich komplexeren Qualifikationsmodus verfügt.









