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Martin: Ich bin froh, wenn ich helfen kann
Mark Martin hofft, dass seine Erfahrung den wankenden DEI-Riesen wieder ins Gleichgewicht bringt und trauert dem Abgang von Ryan Pemberton hinterher
(Motorsport-Total.com) - Mit Ginn Racing wurde auch Mark Martin von DIE sozusagen geschluckt. "Mr. Consistency" kann es egal sein, unter wessen Flagge er fährt, doch der neue DEI-Pilot freut sich, dass es nun viele Teamkollegen gibt, denen er mit seiner Erfahrung helfen kann. Martin fühlt sich trotz seines Alters von stolzen 49 Jahren nach wie vor gebraucht und das ist dem 35-fachen Cup-Sieger ungeheuer wichtig.
"Wenn man in diesem Geschäft so alt wie ich wird, hat niemand mehr viel Verwendung für einen. Ich habe schon immer Fahrern geholfen, auch seit ich selbst ein ganz junger Fahrer war. Ich habe es aus Gründen der Zufriedenheit gemacht. Aus irgendwelchen Gründen fühlte ich mich wohl dabei, wenn ich anderen Leuten helfen konnte, welche ihren Job wirklich gut machen wollten und besonders den Leuten, die ich mochte", erklärt der Veteran.
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Und eben diese Erfahrung schätzen auch die DEI-Bosse, so hofft es zumindest Martin. Mit seiner Unterstützung und der Hilfe der jungen Fahrer soll das schlingernde und wankende DEI-Unternehmen wieder stabilisiert werden. Nach dem Abgang von Dale Earnhardt Jr. soll ein neues Profil entwickelt werden: "Heutzutage geht es nicht nur darum, das Auto mit der Nummer acht zu fahren, sondern auch ein wenig eine Altherrengrundierung zu DEI zu bringen. Sie haben viele Fahrer und keiner von ihnen ist 30. Das ist ziemlich cool. Ich hoffe, dass sie mich ein Weilchen behalten."
Pembertons Wechsel schmerzt Martin
Martin bedauert nach wie vor den Verlust seines Crew-Chiefs Ryan Pemberton. Seiner Meinung war es der Zusammenschluss der Teams Bobby Ginn Racing und DEI, der seinen Crew-Chief zum Wechsel veranlasste. Nachdem DEI Ginn quasi geschluckt hatte, zog es Pemberton in Richtung Michael Waltrip Racing. Dies sei die größte Enttäuschung im Dezember für "Mister Consistency" gewesen.
"Das war ein echter Verlust. Ich bin schon so lange in dem Geschäft und verstehe, dass es nicht funktionieren würde. Ich war versessen darauf, das Team zusammen zu halten und das Lächeln auf ihren Gesichtern zu erhalten. Ich habe versagt."
Doch alle Bemühungen waren vergebens: "Egal, wie hart wie ich es von Juli bis zum Ende versucht habe, ich habe es einfach nicht geschafft, die Leute dazu zu bringen, über diesen Hügel zu springen und diese Fusionsgeschichte zum Laufen zu bringen. Diejenigen, die sich damit nicht wohl gefühlt haben, sind abgehauen."
"Ich denke nach wie vor, dass Ryan Pemberton der wohl tüchtigste Crew-Chief ist, mit dem ich je zusammen gearbeitet habe. Ich denke sehr viel an ihn. Ich werde ihm für immer ein guter Freund sein", beschört Martin sein Verhältnis zu Pemberton.









