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Johnson freut sich auf Teamkollege Earnhardt Jr.

07. Januar 2008 - 13:06 Uhr

Jimmie Johnson wird am Montag in Daytona die ersten Testfahrten zur neuen NASCAR-Saison beginnen und macht keinen Hehl aus seinen Ambitionen 2008

Jimmie Johnson
Kann sich Jimmie Johnson am Ende der Saison einen dritten Pokal sichern?
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die NASCAR-Saison 2008 beginnt im Prinzip heute, wenn in Daytona das traditionelle Preseason Thunder Testing startet, und natürlich ist dann der zweifache NASCAR-Champion Jimmie Johnson mit von der Partie. Der Kalifornier kann einen neuen Teamkollegen begrüßen, denn auch Dale Earnhardt Jr. wird selbstverständlich in Daytona fahren, wenn auch erst in der zweiten Gruppe kommende Woche.

Eine der entscheidenden Fragen der neuen NASCAR-Saison ist die Integration von Earnhardt Jr. und seinem langjährigen Crew Chief Tony Eury Jr. Bislang war das Hendrick-Powerhouse ein Vierergestirn bestehend aus Johnson, Jeff Gordon, sowie deren beiden Crew Chiefs Chad Knaus und Steve Letarte. Aber was geschieht, wenn aus diesem Vierergespann plötzlich eine Sechs-Mann-Truppe wird?


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"Wir werden niemals die enge Beziehung, die Jeff und ich miteinander haben, aufgeben", versicherte der Doppelmeister am Wochenende in Daytona. "Und auch nicht die Art und Weise, wie Steve und Chad miteinander arbeiten. Aber wenn es uns gelingt, dass wir die Ideen von Tony Jr. einbringen und zusätzlich herausfinden sollten, dass unser Stil eng zusammen liegt, dann könnten wir sensationell darauf aufbauen."

Berührungsängste unter den drei NASCAR-Superstars erwartet Johnson also nicht. Er geht gedanklich sogar einen Schritt weiter: "Dann könnten wir auch am Samstagabend bei einem unserer Debriefings vor dem Rennen zusammensitzen und ausprobieren, was die Nummer 88 macht und das in unser Auto einbauen."

Auf Cale Yarboroughs Spuren

Cale Yarborough 1967
Cale Yarborough war Jimmie Johnsons NASCAR-Idol in seiner Jugend
© Ford

Der Konkurrenz werden solche Töne wohl kaum gefallen. Johnson jedenfalls wird in der ersten Testgruppe starten, die heute Nachmittag ihren Dienst aufnimmt. "Eigentlich gibt es nicht viel zu tun", weiß der 32-Jährige. "Wir hoffen, dass wir uns schnell in einen Rennmodus hinein bewegen können und dieses Auto verstehen. Die Strecke ist sehr reifenmordend und wer immer das Handling hinbekommt, der wird das Daytona 500 gewinnen."

Zwei Titel in Folge führen dazu, dass Johnson und seine Crew auch im kommenden Jahr wieder zu den Favoriten zählen und der Kalifornier versucht auch gar nicht erst, dies zu verschweigen. "Als wir 2006 den ersten Titel holen konnten, hat mir das geholfen, um zu erkennen, dass das Team das erreichen kann."

"Ich kann es auch, wir alle können es. Wenn wir nur unseren Job machen und das Ganze harmonisch abläuft und wir uns nicht gegenseitig umbringen, dann werden wir vorne mitfahren. Wir haben eine gute Chance." Es wäre das erste Mal seit Cale Yarborough 1976 bis 1978, dass ein Pilot drei NASCAR-Titel am Stück gewänne - und: Yarborough war Johnsons Idol in seinen Jugendjahren. Ein Zufall oder eher ein Zeichen?