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Hendrick: "Für 2007 können wir uns nichts kaufen"

25. Januar 2008 - 12:55 Uhr

Rick Hendrick versucht die Erwartungen zu dämpfen, Jeff Gordon will sich um einen Platz verbessern und Dale Earnhardt Jr. blickt optimistisch auf Daytona

Hendrick Gruppenbild
Casey Mears, Jimmie Johnson, Rick Hendrick, Dale Jr. und Jeff Gordon (v.l.n.r.)
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Nahezu alle NASCAR-Experten sehen in der kommenden Saison wieder ein Team an der Spitze, welches bereits die beiden letzten Meisterschaften gewinnen konnte - Hendrick Motorsports, das im Jahr 2008 neben Champion Jimmie Johnson und Jeff Gordon in Dale Earnhardt Jr. noch einen dritten Superstar in seinen Reihen hat.

Doch Teamchef Rick Hendrick selbst versuchte im Rahmen der NASCAR-Mediawoche in Charlotte die hohen Erwartungen zu dämpfen: "Wir hatten ein gutes Jahr, aber dafür können wir uns gar nichts kaufen", philosophierte Hendrick. "Das bringt uns nicht in den Chase und das bringt uns nicht zur Meisterfeier in New York."

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Seine ureigene Sicht der Dinge vor dem Saisonstart beschrieb der 58-Jährige recht anschaulich: "Was mich betrifft, steht es derzeit unentschieden. Wir befinden uns mit den anderen 45 Teams auf dem letzten Platz", scherzte er und erntete damit die Unterstützung von Jeff Gordon.

Dessen Ansprüche an die neue Saison sind verständlicherweise schnell beschrieben: "Mir würde es reichen, wenn ich am Ende um einen Platz weiter vorne stehen würde", ließ der amtierende Vizemeister verlauten. Dabei sehen sich sowohl Gordon als auch Johnson einer neuen Konkurrenz im eigenen Hause gegenüber.

"Junior ist von ganzem Herzen ein Rennfahrer", sagte etwa der amtierende NASCAR-Champion aus Kalifornien. "Das ist etwas, was ich an ihm immer respektiert habe." Eanrhardt gab solcherlei Komplimente gerne zurück: "Jimmie ist der Meister der vergangenen zwei Jahre. Die große Story zu Saisonbeginn sollte eigentlich die sein, ob er seinen dritten Titel in Folge holen kann."

Doch das wird wohl so nicht eintreten, denn "Junior" beherrscht die US-Schlagzeilen nach wie vor deutlich. Und sollte das eintreten, was einige Beobachter bereits vermuten, dann würde sich die NASCAR-Gemeinde komplett auf den Kopf stellen: Ein Sieg bei seinem ersten Hendrick-Auftritt, dem Daytona 500, das gleichzeitig nichts anderes ist, als der NASCAR-Saisonhöhepunkt.

Traditionell ist Earnhardt Jr. auf den Superspeedways von Talladega und Daytona immer ein ganz heißer Siegeskandidat und mit einem Hendrick-Chevrolet im Rücken ist solch ein Szenario nicht allzu unwahrscheinlich. "Ich weiß, dass ich in Daytona ein tolles Auto haben werde. Und Tony (Eury Jr., Eanrhardts Crew-Chief; Anm. d. Red.) und ich haben unsere Fähigkeiten nicht verloren, auf der Rennstrecke zu glänzen."