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Hat Toyota die Gibbs-Autos selbst vorbereitet?

16. Januar 2008 - 15:05 Uhr

TRD-Vizepräsident Lee White verriet weitere kleine Geheimnisse über die gute Toyota-Performance, die durchaus einen ziemlich brisanten Inhalt haben

Tony Stewart
Fährt Tony Stewart in Daytona gar kein Gibbs-Auto, sondern einen TRD-Toyota?
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Toyota hat in den vergangenen beiden Wochen der Preseason Thunder Tests von Daytona die NASCAR-Gemeinde mit durchwegs guten Zeiten aufgeschreckt und Lee White, der Vizepräsident von Toyota Racing Development, konnte gestern Abend sogar noch eine Schippe drauflegen.

Denn der 'Orlando Sentinel' berichtet in seiner heutigen Ausgabe davon, dass die von Tony Stewart, Kyle Busch und Denny Hamlin in Daytona verwendeten Camrys gar nicht im Raceshop von Joe-Gibbs-Racing vorbereitet wurden, sondern dieses von Toyota Racing Development selbst unternommen wurde.

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Der Grund dafür seien vertragliche Verpflichtungen gewesen, so White. "Alles, was Gibbs getan hat, war, die Autos ein wenig aufzupolieren." Wenn dem so ist, dann wäre darin wohl der Grund zu sehen, warum die Teams von Red Bull, Bill Davis und Michael Waltrip teilweise sogar noch schneller unterwegs waren, als das eigentliche Toyota-Zugpferd Gibbs selbst.

Für White ist der Toyota-Erfolg das Ergebnis einer langen und umfangreichen Vorbereitung, die bereits im Sommer 2007 begann und im Herbstrennen von Talladega eine erste Zwischenetappe erlebte. "Wir haben im Juni mit einer Gruppe von Ingenieuren damit begonnen und das Rennen war im Oktober", erläuterte White in Daytona.

"Wir sahen keinen Punkt darin, unsere alte Restrictor-Plate-Maschine weiterzuentwickeln, wir nahmen dieses Rennen zum Anlass, ein neues Paket zu entwerfen. Daher haben sich die Ingenieure sechs Monate auf Talladega vorbereitet und das erklärt wohl auch die Lücke. Es waren sechs Monate harter Arbeit für ein einziges Rennen - aber es ging überhaupt nicht um Talladega, es ging um das Daytona 500."

Für Red-Bull-Pilot Brian Vickers ist die gute Performance keine besonders große Überraschung. "Wir hatten das Ganze ja schon in Talladega", erklärte er gegenüber 'SpeedTV' und fand auch in Sachen Drafting lobende Worte über seinen Red-Bull-Toyota. "Ich war in einem Windschatten mit drei oder vier anderen Fahrzeugen und so schlecht war das Ganze nicht."