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Daytona erlebt rutschige Anfangsphase

27. Januar 2008 - 00:34 Uhr

Leichte Regenschauer und eine feuchte Strecke sorgten in den ersten fünf Stunden der 24 Stunden von Daytona für viele Zwischenfälle

A.J. Allmendinger Oswaldo Negri
A.J. Allmendinger (li.) und Oswaldo Negri bildeten die erste Startreihe
© GrandAm

(Motorsport-Total.com) - Wechselhaftes Wetter mit einigen Regenschauern führte dazu, dass das Starterfeld zu den 24 Stunden von Daytona auf Regenreifen ins Rennen gehen wollte, doch gleich während der Aufwärmrunden ging eine ganze Reihe von Kandidaten an die Box, um wieder auf Slicks zu wechseln - die Strecke war zwar feucht, aber nicht wirklich nass.

Acht Daytona-Prototypen - darunter beide Ganassi-Lexus - und drei Fahrzeuge der GT-Klasse starteten dadurch aus der Boxengasse und mussten sich gleich zu Beginn durch das 66 Fahrzeuge starke Feld arbeiten. Vorne übernahm unterdessen A.J. Allmendinger im Ford Riley mit der Startnummer sechs von Michael Shank Racing die Spitze von seinem Teamkollegen und Pole Setter Oswaldo Negri.

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Nach 14 Runden auf dem 5,729 Kilometer langen Rundkurs auf dem Daytona International Speedway war es IRL-Pilot Helio Castroneves, der mit einem Plattfuß eine erste Gelbphase auslöste und durch den anschließenden Reparaturstopp früh eine ganze Runde verlor.

Kurz darauf touchierte Dirk Werner im Nummer 87 Porsche von Farnbacher Loles nach einem Zweikampf die Mauer - der amtierende GT-Champion der GrandAm-Serie verlor viele Runden, da er mit verbogener Aufhängung einige Male zum Service kommen musste.

Beide Cheever-Coyotes erlitten genauso frühe Probleme, wie der RVO-Pontiac von Justin Bell und der SAMAX-Pontiac von Tomas Enge. Auch Scott Pruett, der den ersten Stint im Titelverteidiger-Auto von Chip Ganassi übernahm, war einige Male an der Box, weil er Probleme mit der Bremsbalance hatte.

Unterdessen übernahm das Schwesterauto von Scott Dixon zeitweise die Führung, während Allmendinger nach seinem ersten Stint mit einem Dreher unter gelber Flagge auf kalten Reifen von "schwierigen Streckenverhältnissen" sprach: "Wir brauchen mehr Grip, es ist sehr rutschig und viele haben Probleme, auf der Strecke zu bleiben."

Nach fünf von 24 Stunden gab es bereits vier Gelbphasen. 150 Runden sind abgespult, es führt Colin Braun im AIM Autosport Ford Riley vor Michael Valiante in einem Pontiac Riley von SunTrust, der fünf Sekunden Rückstand aufweist. Juan Pablo Montoya liegt im besten Ganassi-Lexus weitere zehn Sekunden dahinter.