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Daytona 24: Johnson will unbedingt gewinnen

07. Januar 2008 - 11:17 Uhr

Der Sieg von Casey Mears im Jahr 2006 inspirierte Jimmie Johnson zu einem ernsthaften Anlauf bei den 24 Stunden von Daytona - 2008 will er gewinnen

Jimmie Johnson
Jimmie Johnson will endlich das 24 Stundenrennen von Daytona gewinnen
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - NASCAR-Champion Jimmie Johnson unternimmt in diesem Jahr seinen vierten Anlauf beim 24 Stundenrennen von Daytona und will 2008 zum ersten Mal in die Victory Lane fahren. 2005 schnupperte er schon einmal am Siegerchampagner, aber mehr als Rang zwei sprang damals nicht heraus - das soll sich nun ändern.

"Ich bin hier nur, um zu gewinnen", sagte Johnson am Wochenende in Daytona. "In den ersten beiden Jahren ging es mir nur um den Spaß, aber dann nahm ich mir ein Jahr Auszeit und sah meinen Kumpel Casey Mears gewinnen. Ich sah dieses Event zuhause vor dem Fernseher und dachte mir: 'Ich bin hier schon einmal auf Rang zwei gefahren. Jetzt werde ich hart daran arbeiten, um ein Cockpit zu finden, mit dem ich eine Siegchance habe.'"

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Die Rede ist von der Daytona-Auflage des Jahres 2006, als Mears - damals noch in Diensten von Chip Ganassi - zusammen mit Scott Dixon und Dan Wheldon das Rolex 24 gewann. 2008 will Johnson seinem Hendrick-Teamkollegen nachfolgen und hat dabei- wie gewünscht - ein ganz starkes Team in der Hinterhand.

Denn mit Jon Fogarty und Alex Gurney sitzen die amtierenden GrandAm-Champions im Johnson-Auto, dazu Jimmy Vasser als vierter Mann. Johnson selbst drehte am Sonntag seine ersten Daytona-Runden, und war am Abend mit einer Zeit von 1:43,105 Minuten Achtschnellster.

"Das Team arbeitet an einigen Dingen, aber von meinem Standpunkt aus gesehen, habe ich versucht, auf Speed zu kommen und ihr tolles Rennfahrzeug nicht kaputt zu machen", erklärte Johnson, der einen Pontiac Riley von Bob Stallings Racing fahren wird.

Speziell auf die "intime" Zusammenarbeit mit seinen Teamkollegen freut sich der Cup-Champion: "Mit den Jungs zu arbeiten, zu sehen, wie sie ihr Debriefing machen und die Dinge angehen, das macht schon großen Spaß." Sein persönliches Ziel der Daytona-Tests bestand darin, "die Pace zu erreichen, die ich brauche. Ich denke, ich bin dort und nun ist es Zeit, Rennen zu fahren."

Auch Teamchef Bob Stallings ist zufrieden: "Jimmie Johnson hat einen guten Job gemacht. Er kam heute an und war schnell auf Speed. Jimmy Vasser ist in Daytona immer gut, und Alex und Jon fahren wie die Champions, die sie nun einmal sind."

Sorgen bereiten Stallings nur die neuen Pirelli-Reifen. "Es ist ein toller Rennreifen, aber viel sensibler, als das, was wir in der Vergangenheit gefahren haben. Das Rolex 24 wird vom Reifenmanagement entschieden werden und davon, wer das Maximum aus den neuen Pirellis herausholen kann und trotzdem sanft mit ihnen umgeht."

Über alle acht Testsessions setzte Alex Gurney am Freitag die insgesamt fünftschnellste Runde im Starterfeld, als er eine Zeit von 1:41,761 Sekunden fahren konnte. Das Rolex 24 startet am Samstag, den 26. Januar 2008 um 19:30 Uhr MEZ.