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Childress: Gut, aber nicht gut genug

14. Dezember 2007 - 11:51 Uhr

Richard Childress Racing brachte zwar alle drei Piloten in die Playoffs, aber gegen die Markenkollegen von Hendrick war man im Jahr 2007 chancenlos

Kevin Harvick
Kevin Harvicks Daytona-Sieg war der Saisonhöhepunkt für Childress
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Kevin Harvick, Jeff Burton und Clint Bowyer gewannen für Richard Childress Racing jeweils ein Punkterennen in der abgelaufenen Nextel-Cup-Saison. Harvicks Erfolg kam dabei bereits im allerersten Rennen, dem absoluten Saisonhöhepunkt im Daytona 500. Später gewann er noch das lukrative All-Star-Rennen in Charlotte, doch das war es dann auch für 2007.

Jeff Burton sicherte sich den Sieg beim siebten Saisonrennen in Texas und Clint Bowyer war wohl der Überraschungsmann der Nextel-Cup-Saison 2007, nach dem er gleich zum Chaseauftakt in New Hampshire in die Victory Lane fuhr und seine gute Platzierung in Anschluss verteidigen konnte.


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"RCR hat alle drei Fahrer im Chase und das ist ganz klar gesagt eine tolle Teamleistung", bewertete NASCAR-Experte Klaus Graf die Childress-Performance des abgelaufenen Jahres, aber im Vergleich etwa zu Hendrick Motorsports liegt eine ganze NASCAR-Welt zwischen den beiden Chevrolet-Teams.

Die Hendrick-Piloten gewannen 18 der 36 Saisonevents, RCR drei - und im Hause Childress ist klar geworden, woran das Team über den Winter zu arbeiten hat. Es handle sich um die Summe vieler Kleinigkeiten, behaupten Harvick und Burton übereinstimmend.

Viele kleine Dinge zu verbessern

Jeff Burton
Jeff Burton ist auf der Suche nach dem kleinen bisschen Extra-Speed
© NASCAR

"Es ist nicht eine spezielle Sache", sagte der Daytona-Sieger, der nach einem heftiges Scharmützel mit Juan Pablo Montoya im Sommer ein zweites Mal in die Schlagzeilen gelangte. "Wir müssen unser Performancelevel überall anheben. Sei es bei mir selbst, bei den Pit-Stopps, den Motoren - überall."

Burton ergänzt: "Wir brauchen ein wenig mehr Speed. Unsere Zuverlässigkeit ist ganz gut, genauso unsere Strategie. Unser Team arbeitet insgesamt gesehen gut, aber wir müssen einen Weg finden, wie wir mehr Runden in Führung liegen und mehr Rennen gewinnen."

Keine Frage - im Vergleich zu Hendrick Motorsports haben Burton und Harvick in dieser Saison an Boden verloren. Widerlegt wird dieser jüngste Performanceverlust bei Childress jedoch von Clint Bowyers Erfolgen, die - und das ist die positive Erkenntnis - auch im Car of Tomorrow zustande kamen.

Mit Bowyer und Burton hat RCR zwei Piloten, die sich vor allem durch ihre unglaubliche Konstanz auszeichnen. Bowyer fuhr 2007 17mal in die Top 10, Burton war gar in 18 der 36 Saisonrennen dort zu finden. Doch eben dieses kleine Stück ganz an die Spitze wird von den drei RCR-Piloten über den Winter gesucht.