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Toyota überzeugt: "Wir werden 2008 Rennen gewinnen"
Die Saison 2007 stand ganz im Zeichen von Chevrolet, Ford ist auf ein Team reduziert, Dodge hat große Probleme, doch nun will Toyota zum Schlag ausholen
(Motorsport-Total.com) - Chevrolet sicherte sich 2007 zum 31. Mal die Herstellerwertung der NASCAR und gewann nicht weniger als 26 von 36 Saisonrennen. Alleine Hendrick Motorsports behielt dabei 18 Mal die Oberhand, Champion Jimmie Johnson holte sich zehn Siege - soweit die nackten Zahlen, die das Ausmaß der Chevy-Dominanz anno 2007 illustrieren.
Der Grund dafür ist jedoch auch in der Schwäche der anderen Hersteller zu suchen: So ist zum Beispiel die gesamte NASCAR-Flotte von Ford reduzierbar auf ein einziges Team - Roush-Fenway-Racing, die immerhin noch sieben Einzelsiege holen konnten. 2003 und 2004 stellte man in Matt Kenseth und Kurt Busch noch zwei NASCAR-Champions in Folge, doch seitdem erdrückten die Chevrolets alles.

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Dodge, der langjährige NASCAR-Repräsentant aus dem renommierten Daimler-Chrysler-Stall, brachte 2007 nur ein einziges Auto in die Playoffs: Kurt Busch, seit 2006 in Diensten von Roger Penske, holte sich zwei Saisonsiege in Pocono und Michigan, Juan Pablo Montoya steuerte in Sonoma einen dritten Erfolg bei.
Evernham erlebte einen Komplettabsturz und so steht - nicht besonders überraschend - ein größeres Krisenmeeting an, in welchem Evernham, Penske und auch Ganassi viele Fragen stellen werden: "Sie schulden uns eine Erklärung", wird Evernham vom 'Arizona Central' zitiert. "Es wird ein Meeting zwischen den Besitzern und den Chrysler-Chefs geben. Sie müssen uns erzählen, was sie zu tun beabsichtigen, denn alle Owner haben bereits Fragen gestellt."
Wieviele Rennen gewinnt Toyota in 2008?
Und Dodge hat allen Grund auf der Hut zu sein, denn mit Toyota formiert sich 2008 ein absolut konkurrenzfähiger Herausforderer, der Dodge ganz an das Ende des Feldes verdrängen könnte. Die abgelaufene Saison kann getrost als Lehrjahr abgehakt werden, doch ein kurzer Blick auf die Zahlen verdeutlicht, was 2008 droht.
Dave Blaney, Brian Vickers und David Reutimann, die drei bestplatzierten Toyota-Piloten, holten 2007 zusammen zwei Top-5 und neun Top-10-Platzierungen. Tony Stewart, Denny Hamlin und Kyle Busch, die in der kommenden Saison bei Joe Gibbs Racing mit Toyota-Power antreten werden, sammelten sechs Einzelsiege, 34 Top-5 und 61 Top-10-Ergebnisse.
Die Japaner wissen also, was die Stunde geschlagen hat, und halten mit ihren Prognosen auch nicht hinter dem Berg: "Mit Sicherheit wird es nächstes Jahr Toyota-Siege geben", erklärte Jim Aust, der Präsident von Toyota Racing Development, gegenüber der 'USA Today'. "Wir wissen, dass wir Rennen gewinnen werden. Die Frage ist nur, wie viele es sein werden."
Es gibt keinerlei Zweifel daran, dass die drei Autos des Gibbs-Teams 2008 die Speerspitze der Toyota-Flotte darstellen wird. Insgesamt elf Toyota-Boliden werden dann ausrücken und die große Frage wird lauten, wie lange es dauern wird, bis die Japaner auf einem Level operieren können, welches dem von Hendrick oder Roush-Fenway entspricht.










