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Bourdais verabschiedet sich stilvoll
ChampCar-Sieg Nummer 31 im letzten USA-Rennen bedeutete für Sébastien Bourdais einen stilvollen Abschied eines hocherfolgreichen Karriereabschnittes

(Motorsport-Total.com) - Sébastien Bourdais verabschiedete sich in Mexiko City standesgemäß von seiner alten Wirkungsstätte, in dem er seinen insgesamt 31. ChampCar-Sieg in seinem 73. und letzten Rennen holen konnte. Damit hat der Franzose eine USA-Siegquote von 42,5 Prozent vorzuweisen, was wohl ein Rekord für die Ewigkeit sein wird.
Die vierte ChampCar-Meisterschaft in Folge hatte er sich bereits vor drei Wochen in Surfers Paradise gesichert und wer glaubte, dass Bourdais das Mexiko-Wochenende etwas lockerer angehen lassen würde, der hatte sich getäuscht.
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"Als ich den Visor geschlossen hatte, war alles nur noch normales Business", erklärte der Newman/Haas/Lanigan-Pilot, der ansonsten von einem "sehr emotionalen Wochenende" sprach, bei dem er sich vor dem Rennen sogar zu einigen Tränen hinreißen ließ.
"Ich wusste, dass das Rennen sehr hart werden würde, weil sie die Bedeutung des Push-to-Pass-Buttons am Wochenende hoch gesetzt hatten", berichtete Bourdais, der aufgrund einer Strafe weniger Zeit zur Verfügung hatte, als die Konkurrenz.
"Aber wir hatten einfach das bessere Auto und das Team hat wie üblich das Beste dazu beigetragen. Wir hatten einen guten Start, eine tolle Strategie, einen guten Speed und das ist es halt, worum es hier geht." Damit ist für den Franzosen das Kapitel ChampCars abgeschlossen, denn ab heute liegt sein Fokus voll in der Formel-1-Vorbereitung.
Bereits in dieser Woche wird Bourdais in Barcelona drei Tage im Toro Rosso sitzen und damit ein neues Kapitel in seiner Rennfahrerkarriere aufschlagen. Doch einen Wunsch hat er noch: "Ich hoffe, dass sich die ChampCar-Serie in eine gute Richtung entwickelt und stärker wird, denn das braucht der Open-Wheel-Rennsport in den USA ganz dringend."








