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Speed: Wie in einer Schach-Partie

06. Oktober 2007 - 07:25 Uhr

Scott Speed wunderte sich, wie viel Zeit er in seinem ersten ARCA-Rennen hatte, die momentane Rennsituation zu überdenken

Scott Speed
Scott Speed hat sich schnell mit den Stock-Cars angefreundet
© Getty Images

(Motorsport-Total.com) - Nach seinem ersten Rennen in der ARCA-Serie zeigte sich Scott Speed begeistert. Der US-Amerikaner, der nach seinem Formel-1-Rauswurf nun neue Aufgaben in seiner Heimat wahrnehmen wird, hielt sich beim Debüt im Oval nicht zurück und steckte auch bei Fahrzeugkontakten nicht zurück. Dabei zeigte er sich überrascht, wie viel Zeit man sich beim Fahren lassen kann - zumindest verglichen mit der Formel 1.

"Das ist völlig anders", erklärte er. "Das Denken und das Reagieren verlaufen wesentlich langsamer, man hat viel mehr Zeit, darüber nachzudenken. Es ist wie in einer Partie Schach. Man legt sich zurecht, bei welchem Auto man im Windschatten fahren möchte und wo man sich für das Ende positionieren möchte. In der Formel 1 ist man dagegen nur am Reagieren, purer Instinkt."

Der Auftakt für Speed ist gemacht und verlief gut, große Sprünge bis in den Sprint-Cup hinein erwartet er aber nicht - zumindest nicht kurzfristig. "Red Bull und ich haben das Tiel, im Cup bis an die Spitze zu kommen", erklärte er. "Diese Meisterschaft (die ARCA; Anm. d. Red.) stellte das beste Angebot für mich dar. Wenn sich aber die Chance auf Rennen in der Busch- oder Truck-Serie ergibt, dann hätte Red Bull kein Problem damit, mich einzusetzen, wenn ich dafür bereit bin."