Aktuelle Bildergalerien
US-Racing-Videos
Sortieren nach:
NASCAR Kyle Busch mit neuem Auto
Datum: 29.08.2008
(1)
NASCAR Sharpie 500-Sieg für Edwards
Datum: 24.08.2008
(1)
NASCAR Cale Gale im Portrait
Datum: 23.08.2008
(1)
Weitere US-Racing-Videos
US-Racing-Newsletter

US-Racing-News in Ihr E-Mail-Fach!

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen US-Racing-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Jetzt Newsletter abonnieren
Community

Forum

Unterhalten Sie sich mit tausenden Motorsport-begeisterten Motorsport-Total.com-Usern in unserem Forum!
Zum Forum
Newscooperation

Eigene Webseite?

Kostenlose News-Schlagzeilen und Fotos für Ihre Webseite! Jetzt blitzschnell an Ihr Layout anpassen und installieren!
Zur Konfiguration
Sie sind hier: Home > US-Racing > Newsübersicht > NASCAR

Carpentier offiziell - Verwirrung bei Evernham

11. Oktober 2007 - 17:01 Uhr

Patrick Carpentier wurde nun offiziell als Neuzugang im Hause Evernham präsentiert, doch über das Zustandekommen herrscht leichte Verwirrung

Patrick Carpentier
Die Verpflichtung von Patrick Carpentier sorgte gestern für leichte Verwirrung
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Leichte Verwirrung gab es gestern im Hause Evernham, nachdem die Verpflichtung von Patrick Carpentier wohl etwas früher als geplant durchsickerte. "Niemand hat mich darüber informiert, dass Patrick Carpentier der offizielle Fahrer des Nummer-10-Autos sein wird, bis George Gillett mich darüber in Kenntnis setzte", wird Teamchef Ray Evernham zitiert.

Während Evernham selbst also bekräftigte, dass noch kein Vertrag unterschrieben worden sei, und das Carpentier-Management gleichzeitig eine undichte Stelle lamentierte, gab das Team kurze Zeit später ein offizielles Statement von Gillett heraus, in dem sich der Mehrheitseigner von GEM offiziell zu Carpentier bekannte.


Tunen Sie Ihren Browser mit der Toolbar von Motorsport-Total.com!
"Tunen" Sie Ihren Web-Browser mit der Toolbar von Motorsport-Total.com. Die neuesten Schlagzeilen, die Wettervorhersage für Ihren Wunschort uvm. - kostenlos für Internet Explorer und Firefox.
Jetzt Toolbar installieren!

"Wir sind hocherfreut, dass Patrick Carpentier in 2008 unserer Organisation angehören wird. Patrick hat in jeder Serie, in der er im Rahmen seiner Karriere gefahren ist, bemerkenswertes Talent bewiesen, und hat in der NASCAR eine glänzende Zukunft."

"Wir haben uns dazu verpflichtet, Patrick die bestmögliche Unterstützung für seine Eingewöhnung zu geben", heißt es weiter, "und freuen uns darauf, dass wir gemeinsam auf und neben der Strecke großen Erfolg haben werden."

Carpentier als Gillett-Alleingang?

Kasey Kahne Elliott Sadler Evernham
Kasey Kahne und Elliott Sadler holten 2007 nur neun Top-10-Platzierungen
© NASCAR

Natürlich lässt diese leichte Verwirrung Raum für Spekulationen, nämlich, ob es sich bei der Verpflichtung Carpentiers um einen Alleingang von Gillett gehandelt hat. Der Sportmäzen hatte seine Finger bislang sowohl im Eishockey-, als auch im Fußballgeschäft, und NASCAR ist nun sein neuestes Betätigungsfeld.

Warum NASCAR? "Es ist schon schockierend", sagte Gillett vergangene Woche den 'Rocky Mountain News'. "Es ist ja nicht nur die USA, sie sind auch in Kanada unglaublich populär und zunehmend auch in Europa." Unter diesem Gesichtspunkt erscheint die schnelle Verpflichtung Carpentiers für den Marketingspezialisten durchaus nachvollziehbar.

Denn mit Jacques Villeneuve hat ein sehr prominenter Landsmann Carpentiers bereits sein Nextel-Cup-Debüt gegeben und Gillett wäre nicht so erfolgreich, wenn er dafür bekannt wäre, ein zögerliches Verhalten an den Tag zu legen. Dazu ist aus den USA zu hören, dass sich die Merger-Gespräche mit einigen anderen Dodge-Teams (unter anderem Petty) schwieriger als erwartet darstellen.

Ray Evernham selbst regt sich unterdessen mehr über den anhaltenden Misserfolg der aktuellen Saison auf. "Das bringt mich schon um", bekannte er angesichts von nur neun Top-10-Platzierungen in 2007 gegenüber dem 'Virginian Pilot'. "Es ist peinlich und keineswegs gut für meinen Magen." Man habe viele Fehler gemacht, gesteht Evernham. "Der größte war wahrscheinlich, dass wir unterschätzt haben, wo wir im Wettbewerb stehen."