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Pole Position für Bourdais in Assen
Sébastien Bourdais sicherte sich die Pole Position für das ChampCar-Rennen in Assen - Neel Jani im zweiten Qualifying starker Dritter

(Motorsport-Total.com) - Nachdem es gestern im ersten Qualifying geregnet hatte, war es während der heutigen zweiten Session trocken. Zwar hingen über dem niederländischen Assen einige bedrohliche Wolken, doch pünktlich vor der Vergabe der Startpositionen hörte es zu regnen auf, so dass die Strecke immer trockener und griffiger werden konnte.
Die Pole Position sicherte sich Sébastien Bourdais für Newman/Haas/Lanigan: Der Franzose bestätigte seine derzeitige Topform, erzielte eine Bestzeit von 1:18.765 Minuten und wird damit morgen als Erster ins Rennen gehen, weil die heutigen Zeiten aufgrund der Bedingungen natürlich wesentlich schneller waren als jene von gestern. Neben Bourdais steht Justin Wilson (RSPORTS), heute nur Neunter, in der ersten Reihe.
Eine starke Vorstellung lieferte das PKV-Team ab: Tristan Gommendy konnte nahtlos an seine hervorragenden Trainingsleistungen anknüpfen und war mit 0,260 Sekunden Rückstand als Zweiter der einzige Konkurrent, der einigermaßen mit Bourdais mithalten konnte, während der Schweizer Neel Jani endlich einmal über sich hinauswuchs, wie schon am Vormittag eine gute Runde erwischte und damit auf den dritten Rang fuhr.
Simon Pagenaud (Team Australia) wurde Vierter, gefolgt von Graham Rahal (Newman/Haas/Lanigan), der mehrere Male neben der Strecke war, und Jan Heylen (Conquest). Will Power (Team Australia), Lokalmatador Robert Doornbos (Minardi), Wilson und Dan Clarke (Minardi) komplettierten die Top 10, die heute innerhalb von einer Sekunde lagen - mit besonders knappen Abständen zwischen den Plätzen drei und zehn.
Die Enttäuschung des Tages war Paul Tracy, der nach der viel versprechenden Session am Vormittag etwas zu viel wollte, sich in einer Kurve von der Strecke drehte und dabei die Radaufhängung seines Forsythe-Boliden beschädigte, so dass er nicht weiterfahren konnte. Tracy blieb deswegen mehr als vier Sekunden hinter der Spitze zurück, hatte fast zwei Sekunden Rückstand auf den Vorletzten und bekam die rote Laterne ab.








