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Heylen: Hatte auf mehr gehofft

25. August 2007 - 22:04 Uhr

Nach einem unglücklichen Freitag verlief auch der Samstag für den Conquest-Fahrer nicht wunschgemäß - doch der Belgier gibt nicht auf

Jan Heylen
Jan Heylen weiß, dass im Rennen eine schwere Aufgabe auf ihn wartet
© ChampCar Media

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Jan, gestern konntest du gar nicht fahren. Wie gut fühlst du dich nach deinem heutigen Tag auf das Rennen vorbereitet?"
Jan Heylen: "Ich glaube, wir hatten nicht genug Runden, so ist es einfach. Mit dem Auto, was wir dann hatten, wir schon besser abschneiden können, wenn wir noch einen zusätzlichen Tag gehabt hätten. Nach diesem Freitag ist der 11. Rang gar nicht so schlecht. Wir liegen ja auch nicht so weit zurück. Aber ich hatte schon gehofft, dass ich nach Road America hier in Belgien etwas besser abschneiden würde. Aber nach gestern konnte ich nicht sehr viel mehr erwarten."

Frage: "Hat sich das Auto für dich seltsam angefühlt?"
Heylen: "Nein, die Jungs können das. Sie machen das ja schon seit - ich weiß nicht - 20 Jahren? Sie wissen genau, was sie zu tun haben. Als ich heute Morgen in das Auto stieg, war es genau so, wie es sein sollte. Die Jungs haben geschuftet, damit es heute Morgen wieder einsatzbereit war. Auch das Training verlief gut. Wir haben uns im Qualifying einfach nicht stark genug verbessert."

Frage: "Wie wird es morgen für dich sein, wenn du in deinem eigenen Bett aufwachen wirst und ein großes Rennen bevorsteht?"
Heylen: "Darauf warte ich schon eine lange Zeit. Ich freue mich darauf, auch wenn das Qualifying heute nicht besonders gut war. Das Rennen wiederum ist völlig offen. Ich werde alles versuchen, um nach vorn zu kommen."

Frage: "Glaubst du, dass du nach einem Trainingstag hier einen besseren Eindruck im Rennen hinterlassen kannst?"
Heylen: "Das ist das Problem, vor dem wir jetzt stehen. Wir sind uns nicht sicher, wo wir mit dem Auto stehen. Aber es ist es ein zu großes Risiko, das Auto wieder umzubauen, um einen neuen Weg zu gehen. Wir werden bis morgen darüber nachdenken, ich bin sicher, dass sie eine Idee haben werden. Jetzt liegen wir nur einige Zehntel zurück. Mit den kleinen Änderungen, die wir nach dem Training gemacht haben, konnten wir mit den anderen nicht mehr mithalten. Also müssen wir darüber nachdenken, ob wir nicht doch etwas anderes probieren."