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Kenseth: "Es reicht nicht ganz"
Matt Kenseth zeiht eine durchwachsene Zwischenbilanz der Nextel-Cup-Saison 2007 und glaubt nicht, dass sein Roush-Team eine Chance auf den Titel hat
(Motorsport-Total.com) - Ein Sieg im zweiten Rennen von Fontana und ansonsten erheblich weniger Top-Platzierungen als man es von Matt Kenseth eigentlich gewohnt ist. Spätestens seit seinem Titelgewinn 2003, als ihm genau ein Renngewinn reichte, hat der Ford-Pilot das Image des konstantesten Top-10-Piloten im Feld, aber 2007 ist selbst das nicht ausreichend, um bei der Vergabe des Titels ein ernsthaftes Wörtchen mitzureden.
"Es war ganz okay, aber ich klassifiziere unsere Saison immer in Sachen Titelgewinn und momentan sind wir nicht auf diesem Level", so das Fazit von Kenseth. "Sicher haben wir ganz gute Leistungen gezeigt und wir hatten auch die Chance zwei Rennen zu gewinnen, von denen wir in Kalifornien eines gewonnen haben, aber wir sind einfach noch nicht auf dem Level, wo wir ernsthaft um die Meisterschaft mitreden können."
Der Unterschied zur vergangenen Saison sei der, dass "wir damals beinahe jede Woche in die Top 5 fahren konnten", und dies sei 2007 eben nicht immer gewährleistet. Ein wichtiger Punkt dabei war die Performance des neuen Car of Tomorrows, in dem das Roush-Team noch einen Rückstand gegenüber der Chevrolet-Armada habe.
"Unser CoT-Programm war nicht so gut wie das der Konkurrenz", ist Kenseth realistisch. "Wir konnten mit unsrem CoT bislang noch nicht um Siege mitfahren. Wir waren zwar ein paar Mal knapp davor" und meint damit die beiden Rennen von Dover und Darlington, als er Siebter beziehungsweise Fünfter wurde.
"Diese Autos sind so sensibel, die große Herausforderung für uns ist das Thema Balance", verrät der 35-Jährige, der in den bisherigen 18 Saisonrennen zwölfmal in die Top 10 fahren konnte und momentan auf Platz drei in der Gesamtwertung liegt.









