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Team Australia dominiert Road-America-Test
Will Power und Simon Pagenaud dominierten in Abwesenheit von Sébastien Bourdais den ersten Tag der ChampCar-Testfahrten von Elkhart Lake

(Motorsport-Total.com) - Die 6,514 Kilometer lange Traditionsstrecke von Elkhart Lake, Wisconsin, war am gestrigen Montag der Schauplatz eines ChampCar-Tests, an dem elf neue Panoz DP01 ihr Streckendebüt auf dem - vor allem unter Sicherheitsaspekten - modernisierten Kurs gaben.
In Abwesenheit von Sébastien Bourdais, der nach seinem LeMans-Einsatz bei Peugeot nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, blieb es den beiden Team-Australia-Boliden von Will Power (1./1:43,75 Minuten) und Simon Pagenaud (2./1:43,87) vorbehalten, am Ende des Tages fast eine Sekunde zwischen sich und die Konkurrenz zu stellen.

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Dritter wurde überraschend der Belgier Jan Heylen (1:44,68), der dadurch für Conquest-Racing ein kräftiges Lebenszeichen von sich geben konnte. "Das war heute sehr gut", so der Belgier, der am Vormittag sogar Schnellster der elf ChampCar-Piloten war.
Heylen mit Überraschung
"Fahrer und Team machten einen guten Job und wir haben nur vier Sätze Reifen verbraucht. Schon am Morgen hat es richtig gut funktioniert und wenn man so schnell ist, dann gibt das dem ganzen Team einen Boost", sagte Heylen, der zugab, in Portland noch ein wenig Eingewöhnungsprobleme an das neue Auto gehabt zu haben.

Am Nachmittag hatte der Belgier Pech, als in seinem Run auf neuen Reifen die Rote Flagge kam, denn Tristan Gommendy lieferte den einzigen Zwischenfall des Tages, als er seinen PKV-Panoz in Turn 7 an die Mauer setzte, jedoch unverletzt blieb.
Am hinteren Ende der Zeitentabelle waren etwas überraschend die beiden Forsythe von Paul Tracy und Oriol Servia zu finden, doch der Kanadier war nicht beunruhigt: "Wir sind hier um ein paar Dinge zu lernen. Wir wollen keine Kilometer verschwenden und fahren daher nur Ein-Runden-Stints, denn die Strecke ist sehr lang und auf diese Weise ist es natürlich schwierig eine gute Zeit hinzubekommen."
Team Forsythe habe sich völlig darauf konzentriert, mehr über den Panoz DP01 zu lernen und legte zumindest gestern keinen Wert auf die Rennvorbereitung. Doch das könnte sich heute ändern, zumindest wenn man dem ChampCar-Champion von 2003 Glauben schenkt: "Auf diesem Kurs braucht man ein paar Runden, bis man eine schnelle Zeit hinlegen kann und morgen könnten wir das angehen."
Hier die Testzeiten im Überblick:
01. Will Power (Team Australia) - 1:43,75 Minuten
02. Simon Pagenaud (Team Australia) - 1:43,87
03. Jan Heylen (Conquest) - 1:44,68
04. Robert Doornbos (Minardi) - 1:44,73
05. Neel Jani (PKV) - 1:44,80
06. Justin Wilson (RSPORTS) - 1:44,86
07. Alex Tagliani (RSPORTS) - 1:45,09
08. Tristan Gommendy (PKV) - 1:45,25
09. Graham Rahal (Newman/Haas) - 1:45,28
10. Oriol Servia (Forsythe) - 1:45,30
11. Paul Tracy (Forsythe) - 1:45,97











