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Stimmen zum vierten Trainingstag

17. Mai 2007 - 17:02 Uhr

Sam Hornish Jr., Marco Andretti, Milka Duno und Jimmy Kite, der einen schweren Unfall hatte, über ihren Trainingsmittwoch in Indianapolis

Milka Duno
Milka Duno hofft, dass sie sich am Samstag noch qualifizieren kann
© IRL

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Qualifying-Wochenende wurde gestern in Indianapolis wieder das Freie Training für den 500-Meilen-Klassiker aufgenommen. Dabei kam es zu einigen Überraschungen: Erstens waren die Durchschnittsgeschwindigkeiten wegen der kalten und windigen Verhältnisse extrem niedrig, zweitens fuhr Danica Patrick ihre erste Bestzeit dieses Jahres und drittens krachte Jimmy Kite mit seinem Panoz in der ersten Kurve hart in die SAFER-Barrieren. Zum Glück blieb der DPM-Pilot dabei aber unverletzt.

Sam Hornish Jr. (3./220,484 mph): "Normalerweise ist das Auto bei Wind und kaltem Wetter schwieriger zu fahren, aber die heutigen Bedingungen könnten wir auch am Renntag erleben, also machten wir das Beste daraus. Wir arbeiteten am Rennsetup und konnten uns aus allen Problemen raushalten. Alles in allem hatten wir einen guten Tag, das Penske-Team hatte das Auto gut im Griff. Wir freuen uns morgen schon auf den nächsten produktiven Trainingstag und hoffen, dass wir bis zum Renntag weitere Fortschritte machen werden."

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Marco Andretti (4./220,399 mph): "Ich wollte für mein NYSE-Auto im Renntrimm ein Gespür bekommen. Ich weiß, dass die Bedingungen nicht ideal waren, aber ich weiß auch, wenn wir das Auto bei solchen Bedingungen besser machen, dann ist es auch bei guten Bedingungen besser. Wir sind nicht schlecht, aber im Verkehr müssen wir uns noch steigern. Dafür haben wir aber noch genug Zeit."

"Ich war nicht schnell genug, um mir weh zu tun."
Jimmy Kite

Jimmy Kite (24./204,193 mph): "Mir geht es gut. Ich war nicht schnell genug, um mir weh zu tun. Wir fahren das Auto derzeit nur ein. Keine Ahnung, ob etwas gebrochen ist oder so. Ich hatte am Eingang nur 206 mph drauf. Es hätte nicht schlenkern dürfen, in der Kurve davor hat es das auch noch nicht. Wir werden der Ursache aber auf den Grund gehen und wieder rausfahren. Wir haben ein Auto hier. Natürlich ist so etwas ein Rückschlag, aber wenigstens ist das Auto kein Totalschaden."

Milka Duno (26./160,036 mph): "Irgendetwas stimmt nicht, aber ich habe Vertrauen ins Team, dass sie es herausfinden und beheben werden. Sie haben einen fantastischen Job gemacht und nach dem Unfall das Auto für heute fertig bekommen. Ich muss aber herausfinden, was los ist. Ich bin zuversichtlich, dass wir für das Qualifying ein gutes Auto haben werden. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, für Samstag alles hinzubekommen."