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RSports mit positiven Testfahrten

30. Mai 2007 - 14:41 Uhr

Justin Wilson und Alex Tagliani arbeiteten an zwei Testtagen einen langen Testplan ab - kein Fokus auf schnelle Rundenzeiten

Alex Tagliani
Alex Tagliani kannte den Kurs Mont-Tremblant aus seiner Jugendzeit
© CCWS

(Motorsport-Total.com) - Für den RSports-Piloten Alex Tagliani waren die Testfahrten der ChampCar-Series auf dem Kurs Mont-Tremblant eine Erinnerungsreise der besonderen Art. Der Kanadier fuhr zu Beginn seiner Motorsportlaufbahn einige Male auf dem malerischen Kurs inmitten der Laurentinischen Berge. Zusammen mit seinem Stallgefährten Justin Wilson zog er ein positives Testfazit nach zwei Testtagen.

"Es macht Spaß, auf diesem Kurs zu fahren. Er ist sehr schnell", so Tagliani. "Ich freue mich sehr, dass ich mit einem ChampCar hier fahren darf, denn hier werden Kraft und Geschwindigkeit dieser Autos offensichtlich. Ich denke, dass es für die Zuschauer ein gutes Rennen werden wird, aber auch eine Herausforderung für die Fahrer."

Am 1. Juli gastiert die ChampCar erneut in Quebec, dann aber für ein Rennen. "Die Strecke ist spektakulär", so Wilson. "Sie ist fließend und nichts für schwache Gemüter. Ich freue mich darauf, im Juli für das Rennen hierher zurückzukommen. Es sollte eine großartige Veranstaltung werden, ich glaube, dass wir eine tolle Show zeigen können."

"Mit dem Test bin ich sehr zufrieden", fuhr der Engländer fort. "Wir haben viele Fortschritte gemacht. Die viele Arbeit zahlte sich aus, denn wir konnten einiges an unserer Leistungsfähigkeit verbessern. Ich war am Ende gut dabei und das ist gut, denn jetzt beginnen wieder die Rennen." Tagliani konnte die Zeiten seines Teamkollegen nicht ganz erreichen.

"Mit dem zweiten Testtag bin ich etwas unzufrieden, es war alles etwas hektisch und ich hatte keine gute Runde auf neuen Reifen", erklärte er. "Aber so schlimm war das auch nicht, denn so haben wir einen frischen Reifensatz für den nächsten Test übrig. Insgesamt lief es mit beiden Autos ganz gut. Bei Justins Auto haben wir am Ende etwas gefunden. Das ist ermutigend, denn das hilft uns schon beim nächsten Rennen in Portland."

Da das Team mit zwei Autos testete, seien die beiden Tage letztlich sehr erfreulich gewesen. "Denn so konnten wir verschiedene Dinge getrennt voneinander testen", so der Kanadier. "Wir haben uns an den Plan gehalten, den wir für den Test erarbeitet hatten, und arbeiteten die kleinen Änderungen einfach ab. Wir wollten gar nicht schnell fahren oder Qualifyingrunden hinlegen, vielmehr wollten wir lernen. So konnten wir viel testen und einiges über den DP01 lernen. Das war eine gute Erfahrung."

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