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"Million Dollar Bill" feiert Comeback in Charlotte
NASCAR-Legende Bill Elliott wird ab dem Coca Cola 600 am kommenden Wochenende für sechs Rennen den Wood-Brothers-Ford übernehmen
(Motorsport-Total.com) - Einer der größten NASCAR-Stars überhaupt feiert am kommenden Wochenende beim Coca Cola 600 in Charlotte ein kleines Comeback: Bill Elliott wird anstelle von Ken Schrader den Nummer 21 Wood-Brothers-Ford an den Start bringen. Das Auto ist aktuell nicht in den Top 35 der Owner Points und müsste daher in die Qualifikation gehen.
Da Toyota-Pilot Dale Jarrett seine sechs Championship Provisionals aufgebraucht hat, einigten sich die Wood Brothers und Elliott auf einen Teilzeitvertrag über genau die sechs Rennen, die dem legendären Ex-Champion einen sicheren Startplatz garantieren: "Das wird uns wichtige Vorbereitungszeit für das Rennen bringen und wir müssen uns keine Gedanken über das Qualifying machen", freute sich Elliott.

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In den achtziger und neunziger Jahren war Bill Elliott der absolute NASCAR-Publikumsliebling, zwischen 1984 und 2002 gewann er sage und schreibe 16 mal den Titel des "Most Popular Drivers". Sein Spitzname war "Awesome Bill from Dawsonville" in Anspielung auf seinen Geburtsort in Georgia, doch auch in Europa bekannt wurde er als "Million Dollar Bill".
Elliott gewann die Winston-Million
Diesen Titel bekam er, weil er 1985 der erste NASCAR-Pilot war, der den damaligen Grand Slam, die Winston-Million, erreichte. Die Tabakfirma R.J. Reynolds, zu dieser Zeit der Titelsponsor, setzte - analog zum Tennis - einen Preis aus für den Fahrer, der in einem Jahr drei der vier berühmtesten NASCAR-Rennen für sich entscheiden konnte.
Das waren das Daytona 500, das Winston 500 in Talladega, das Coca Cola 600 in Charlotte und das Southern 500 in Darlington. Elliott gewann in Daytona, Talladega und Darlington und erlangte dadurch überregionale Berühmtheit, die ihn sogar auf das Cover der 'Sports Illustrated' führte. Außer dem "Million-Dollar-Bill" erreichte dieses Kunststück nur Jeff Gordon im Jahr 1997.
Insgesamt hat der mittlerweile 51-Jährige in seiner mehr als 30-jährigen NASCAR-Karriere 756 Cup-Starts aufzuweisen, in denen er 44 Rennen gewann. 175 mal landete er in den Top 5 und nicht weniger als 320 mal fuhr er in die Top 10. Im Jahr 1988 konnte er den Winston-Cup für sich entscheiden.










