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Wheldon frustriert über verschenkte Siege

24. April 2007 - 15:35 Uhr

Dan Wheldon, derzeit Führender der IndyCar-Meisterschaft, ist frustriert in dieser Saison noch nicht gewonnen zu haben

Dan Wheldon
Dan Wheldon ist frustriert darüber dieses Jahr noch nicht gewonnen zu haben
© IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Dan Wheldon ist bereits zu Beginn der neuen Saison frustriert, ähnlich wie im Vorjahr, Rennsiege zu verschenken.

Der IndyCar-Meister von 2005 führte beim Rennen in Motegi vergangenen Samstag die meisten Runden, musste sich im Finish aber dann doch Tony Kanaan geschlagen geben. Der Engländer fuhr ohne Funkverbindung zur Box und musste daher eine konservative Strategie eingehen.

"Wenn man sich ansieht, wie viele Siegchancen wir letzte Saison und zu Beginn dieser ausgelassen haben, dann ist das schon frustrierend", sagte Wheldon. Bereits in der Vorsaison führte der Ganassi-Pilot oft die Rennen lange an, konnte aber dann die Lorbeeren nicht ernten, was ihm, laut eigener Meinung, den Titel kostete.

"So etwas kann man nicht auf Dauer machen. Das ist dermaßen frustrieren. Ich bin hier um zu gewinnen. Und dann haben wir die Möglichkeiten, machen irgendwas Dummes und weg ist das Rennen."

Wheldon verlor in der Anfangsphase des Rennens den Funkkontakt zur Box und war wütend. "So etwas muss doch überprüft werden, bevor man auf die Strecke geht. Wir mussten dann viel konservativer ans Werk gehen und konnten auch keine Veränderung in den Boxen vornehmen."

Dennoch will der Brite nicht aufgeben, sondern bereits in Kansas kommendes Wochenende wieder zuschlagen. "Wir sind ein fantastisches Team und ich freue mich schon auf Kansas. Dort können wir zeigen, was wir drauf haben."

Trotz seines Missgeschicks in Japan, führt Wheldon derzeit die Gesamtwertung an, aber Kanaan hat den Vorsprung bis auf drei Punkte schmelzen lassen.

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