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Das CoT wird nicht geliebt, aber akzeptiert

31. März 2007 - 13:41 Uhr

Von einer echten Sportlerliebe zu ihrem neuen Renngerät kann noch keine Rede sein, immer mehr Fahrer akzeptieren das neue Car of Tomorrow jedoch

Kyle Busch
Kyle Busch ist einer der immer weniger werdenden Kritiker des CoT
© NASCAR

(Motorsport-Total.com) - Die bislang kontroversen Meinungen im NASCAR-Fahrerlager in Bezug auf das neue Car of Tomorrow gehen mehr und mehr in Richtung einer positiven Tendenz. Die meisten Piloten sehen das CoT nüchtern als ihr neues Renngerät, mit dem sie Erfolg haben wollen.

"Dies ist das Auto, mit dem wir in Zukunft Rennen bestreiten werden", sagte Jeff Gordon am Freitag in Martinsville. "Wir müssen den Herstellern und der NASCAR helfen, dass dieses Auto funktioniert und dass die Fans eine gute Show erleben."

Richard-Childress-Pilot Jeff Burton schlägt ganz ähnliche Töne an: "Es ist nicht mein Job, zu jammern und das neue Auto mit dem alten Auto zu vergleichen. Mein Job ist es, das Auto besser als die Konkurrenz zu machen. Die NASCAR kümmert sich um die Qualität der Rennen, das ist alles, was zählt."

Pole-Sitter Denny Hamlin ist zufrieden: "Das Auto ist okay und ich glaube der Wechsel ist gut. Wir gehen jetzt in das zweite Rennen und die Autos werden den alten Autos immer ähnlicher. In ein paar Jahren ist das neue Auto das Einzige, das wir überhaupt kennen werden."

Sicherheit an erster Stelle

Carl Edwards war bisher ein eher kritisch gestimmter Zeitgenosse: "Das Auto ist nicht so schlecht, wie viele Leute behaupten. Es ist halt anders und eine Veränderung ist oft mit viel Gejammer verbunden. Aber ich glaube, es wird ziemlich gut werden, was ich am meisten daran mag ist ganz einfach die Sicherheit."

Bristol-Sieger Kyle Busch war nach dem Rennen einer der wenigen Piloten, die sich noch nicht mit dem CoT anfreunden wollen. Unterstützung bekommt er von Markenkollege Clint Bowyer, der es gar nicht mehr abwarten kann, bis er wieder im alten Auto sitzt.

"Ich mag es einfach nicht, wenn ich Angst haben muss, dass ich jemanden berühre und mich fragen muss, ob der Flügel vielleicht in die Zuschauertribünen fliegt, und jemanden trifft", so der Richard-Childress-Pilot. "Du musst ganz sanft um jemanden herumfahren, das macht es schwer ein echtes Rennen auszutragen."

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