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Montoya: "Ohne ChampCar-Erfahrung würde es nicht gehen"
Juan-Pablo Montoya glaubt, dass der Umstieg von der Formel 1 in die NASCAR ohne seine ChampCar-Erfahrung nicht möglich gewesen wäre
(Motorsport-Total.com) - Was aufgrund der langen Formel-1-Historie von Juan-Pablo Montoya fast in Vergessenheit geraten ist, ist die Tatsache, dass der Kolumbianer in den Jahren 1999 und 2000 bereits zwei Jahre Oval-Erfahrung in der amerikanischen CART-Serie sammeln konnte. Montoya gewann als Rookie für Chip Ganassi 1999 die Gesamtwertung und siegte 2000 bei den ruhmreichen 500 Meilen von Indianapolis.
Viele US-Experten zeigten sich in den letzten Monaten überrascht von Montoyas schnellem Lernprozess auf den Ovalen, er selbst weiß aber genau, dass er eben durch seine ChampCar-Erfahrung die Basis für sein NASCAR-Engagement schaffen konnte: "Ohne die würde ich den Sprung nie schaffen", so der Kolumbianer gegenüber der 'Motorsport aktuell'. "Der Umstieg in ein Stock-Car und auf die Ovale war ein großer Schritt."

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Die Schwierigkeit ist das Fahren im Pulk
Laut Montoya besteht die Schwierigkeit nicht darin, alleine im Oval zu fahren. Das sei kein Problem. Schwierig wird es dann, wenn im Pulk auf mehreren Linien nebeneinander gefahren wird, wie es in den NASCAR-Serien üblich ist. Dieses Side-by-Side-Racing findet bei Geschwindigkeiten von über 300 Stundenkilometern statt und Montoya hat trotz einiger absolvierter Rennen Ende der vergangenen Saison noch einigen Nachholbedarf: "In den Rennen im Pulk zu fahren, muss ich erst lernen. Das klappt aber gut, weil ich so etwas Ähnliches früher schon mal gemacht habe."
Eine besondere Rolle spielt dabei die Mauer: "Das Schwierigste ist, an der Mauer zu fahren. Wenn man ganz oben fährt und seine Rundenzeiten steigert, dann kommt auch die Mauer immer schneller näher. Irgendwann beginnt der Wagen zu untersteuern. Wenn du mit Vollgas nur 30 Zentimeter vor der Wand entlang hämmerst, das ist schon beeindruckend."
Reifenerkentnisse und die Balance
Montoya machte bereits zweimal unliebsame Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung, aber "die Autos sind sehr sicher, das gibt mir eine Menge Vertrauen." Umso überraschender ist seine Aussage, dass "ich bei meinen ersten Rennen immer zu vorsichtig war und zu sehr auf die Reifen achtete. Dann kam wieder eine Geldphase, und die Reifen waren noch gut."
Zudem kämpft der Kolumbianer noch mit dem Ertasten der richtigen Balance, denn "in einem Formel 1 verändert sich die Balance bei vollen und leeren Tanks längst nicht so stark wie bei einem Stock-Car." Der Grund dafür ist, dass der Tank bei einem Nextel-Cup-Auto hinter den Hinterrädern sitzt und man in der Folge "nie ein vollständig ausbalanciertes Auto hat".









