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Ducati setzt bei Europa-Rennen dritte Werks-Panigale ein

Superstock-Champion Michael Ruben Rinaldi erhält von Ducati in der Saison 2018 die Chance, sein Talent bei den WSBK-Rennen in Europa zu beweisen

(Motorsport-Total.com) - Superstock-Champion Michael Ruben Rinaldi steigt mit Ducati in die Superbike-WM auf. Der 22-jährige Italiener gewann im Vorjahr mit dem Ducati-Juniorteam die seriennahe 1.000er-Klasse und setzte sich unter anderem gegen Toprak Razgatlioglu (Kawasaki), Florian Marino und Roberto Tamburini (beide Yamaha) durch. Er gewann drei Rennen und stand fünf Mal auf dem Podium.

Michael Ruben Rinaldi

Michael Ruben Rinaldi wird für den Gewinn der Stock-Meisterschaft belohnt

Im November testete Rinaldi die Werks-Ducati in Jerez. "Ich bin sehr froh, diese Chance zu bekommen. Es ist toll, nach zwei erinnerungswürdigen Jahren mit dem Aruba-Ducati-Juniorteam weiterzumachen und mit einem konkurrenzfähigen Motorrad und einer tollen Crew in die WSBK aufzusteigen. Ein Traum wird wahr", kommentiert er.

Beim Saisonstart in Australien fehlt Rinaldi aber. Das Programm beinhaltet nur die Europarennen. "Die Saison beginnt für uns in Aragon. Wir haben also ein bisschen zusätzliche Zeit, um besser vorbereitet zu sein. Das Ziel ist es, so viel wie möglich zu lernen und meinen Fahrstil und meine Herangehensweise zu verbessern", bemerkt der Ducati-Pilot. "Wir versuchen, unser Potenzial zu zeigen, denn wir haben alle dafür nötigen Voraussetzungen."

Michael Ruben Rinaldi

Ducati verzichtet 2018 auf ein Juniorteam in der Superstock-1000-Serie

Für Stefano Cecconi, den Chef des Juniorteams, ist Rinaldis WSBK-Aufstieg der logische Schritt: "Als wir vor zwei Jahren die Entscheidung trafen, unser Engagement auszuweiten und das Juniorteam zu gründen, verfolgten wir das Ziel, junge Talente auszuwählen und ihnen die Chance zu geben, sich als Fahrer zu entwickeln. Nachdem wir im vergangenen Jahr mit Michael den Titel in der Superstock-1000-Klasse sicherstellten, war der Aufstieg in die Superbike-WM die logische Schlussfolgerung."

"Wir können auf die Erfahrungen des Werksteams zurückgreifen. Sie fuhren in den vergangenen drei Jahren mit der Panigale. Das Potenzial ist offensichtlich. Für uns ist es eine Saison, in der wir lernen und uns entwickeln müssen. Wir sind aber auch zuversichtlich, was unsere Chancen angeht. Wir möchten uns in Szene setzen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet", erklärt Cecconi.

Die Rennen auf Phillip Island (Australien), Buriram (Thailand), Laguna Seca (USA), San Juan (Argentinien) und Losail (Katar) verpasst Rinaldi. Der Startschuss der Saison erfolgt Mitte April in Aragon. Sollte Rinaldi gute Ergebnisse einfahren, dann winkt ein Vollzeitjob in der Saison 2019.

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