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Gemischte Reaktionen auf Mosley-Besuch

24. April 2008 - 19:48 Uhr

(Motorsport-Total.com) - FIA-Präsident Max Mosley hat seinen ersten öffentlichen Auftritt seit dem Sexskandal absolviert. Der Brite nahm gestern Abend am Toten Meer an einem Abendempfang zur Jordanien-Rallye teil, zu dem Prinz Feisal geladen hatte. Mosley verbrachte den Abend mit Gesprächen mit dem Prinzen und weiteren Offiziellen der WRC.

Der FIA-Präsident war von Prinz Feisal eingeladen worden, zur Jordanien-Rallye zu kommen. Es ist der erste Besuch des FIA-Präsidenten bei der Rallye-Weltmeisterschaft seit der Griechenland-Rallye im vergangenen Sommer. Die Reaktionen auf Mosleys Auftritt vielen gemischt aus. "Wir sind wegen der Geschehnisse sehr beunruhigt", wurde Citroën-Teamchef Olivier Quesnel von 'autosport.com' zitiert. "Aber was soll ich sagen? Er ist FIA-Präsident, deshalb werden wir Hallo sagen, wenn er hierher kommt. Natürlich betrifft alles sein Privatleben, aber das Problem ist, dass jetzt jeder weiß, was er in seinem Privatleben macht."

"Er hat als Präsident der FIA nach wie vor ein öffentliches Amt inne und das werden wir respektieren", gab sich Ford-Teamchef Malcolm Wilson diplomatisch.

Kritischer äußerte sich eine weitere, namentlich nicht genannte Führungsposition aus der WRC: "Wie lange haben wir ihn nun schon bei der WRC nicht mehr gesehen? Und jetzt kommt er genau an dem Wochenende, an dem in Spanien Formel 1 wäre. Ich weiß nicht, ob ich mich so wohl fühle, wenn unser Sport als 'Geisel' missbraucht wird."

Mosley wird am morgigen Freitag noch den Servicepark besuchen und dann wieder abreisen.

 

 
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