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Waldegård: Zu viele Fahrer müssen für ihr Cockpit bezahlen

13. Januar 2008 - 10:24 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Björn Waldegård gehört noch zu den alten Rallye-Haudegen. 30 Jahre lang war er als Fahrer aktiv in der Rallye-Szene beschäftigt und wurde 1979 Weltmeister auf einem Ford Escort - doch auch heutzutage greift der 65-Jährige noch gerne ins Lenkrad - "Das hält mich jung", so seine Devise.

Die Geschehnisse in der modernen WRC beobachtet er wie viele seiner ehemaligen Kollegen mit Unbehagen. Unlängst sagte Manfred Stohl, dass in der heutigen WM nur drei Piloten für ihre Arbeit bezahlt werden. Diese Aussage bestätigte der Schwede bei 'motorline.cc': "Heute hast du sehr viele Fahrer, auch sehr viele gute Piloten - doch weil der Sport so teuer geworden ist, müssen auch diese Fahrer Geld mitbringen - das ist eine komplett falsche Entwicklung. Sogar in den Werksteams muss der zweite oder dritte Pilot Geld einzahlen."

Das Prinzip, welches in der Formel 1 oft zur Geltung kommt, schlägt sich in der WRC viel brutaler nieder. Deswegen habe sich auch Colin McRae von der Rallye-WM verabschiedet, " auch er wollte keine Unmengen dafür bezahlen, dass er fahren darf", erklärt Waldegård. " Es sieht so aus, als würde sich die WM in einer Krise befinden - aber ich sitze nur am Rand und beobachte", stößt der Ex-Weltmeister ins gleiche Horn wie viele andere Kritiker.

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