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Sebastien Ogier

 
Steckbrief
Porträt (Stand Januar 2016) Sebastien Ogier könnte einer der Superstars der WRC werden. Der Franzose bekam bereits früh den Spitznamen "neuer Super Seb" verpasst, in Anlehnung an Rekordweltmeister Sebastien Loeb. Seine bisherige Karriere lässt auch erahnen, dass Ogier das Potenzial hat, ein ganz Großer zu werden. 2013 wurde er nach einer dominanten Saison mit Volkswagen erstmals Weltmeister.

Ogier begann 2006 ernsthaft mit dem Rallye-Sport und sicherte sich 2007 den Titel im Französischen Peugeot-206-Cup. 2008 gab er mit Citroen sein Debüt in der Junioren-Weltmeisterschaft J-WRC - und wurde in seinem Premierenjahr gleich Weltmeister.

Citroen ließ ihn zur Belohnung am WRC-Saisonfinale 2008 in Wales teilnehmen. Und Ogier wusste auch bei seinem WRC-Debüt zu beeindrucken: Der junge Franzose holte gleich in der ersten Wertungsprüfung die Bestzeit und führte den Lauf sogar einige Zeit lang an, bevor er sich doch der erfahrenen WRC-Konkurrenz geschlagen geben musste.

2009 begann für Ogier mit einem Sieg. Als Gaststarter gewann er im Peugeot überraschend die Rallye Monte Carlo, den Saisonauftakt der Intercontinental Rally Challenge IRC. Gleichzeitig bekam Ogier endgültig seine Chance in der Weltmeisterschaft. Citroen hatte mehr oder weniger um ihn herum das neue Juniorenteam gebildet, das als B-Mannschaft in der WRC antrat. Doch 2009 entwickelte sich zum Lernjahr für Ogier und das Team. Sein bestes Ergebnis war Platz zwei in Griechenland, insgesamt wurde er 2009 Achter der Gesamtwertung.

2010 schaffte Ogier dann im Junior-Team den Sprung ganz nach vorn. Bei der Rallye Portugal feierte er seinen ersten WRC-Sieg. Das ebnete ihm den Weg nach oben. Citroen entschied, ihn bei den noch ausstehenden Schotterläufen der Saison statt Daniel Sordo ins Werksteam zu holen. Und prompt feierte er im Werksteam in Japan seinen zweiten Sieg. Bei den Asphaltrallyes trat Ogier 2010 weiter für das Junior-Team an. Beim Saisonfinale in Wales hatte er sogar noch die Chance, Vizeweltmeister zu werden. Doch er musste sich am Ende mit dem vierten Gesamtrang begnügen.

Aber 2011 war sein Aufstieg perfekt. Ogier wurde für die komplette Saison als Teamkollege von Loeb ins Citroen-Werksteam geholt. Der jüngere der beiden Franzosen wusste auch gleich zu beeindrucken. Beim Auftakt in Schweden war er bester Citroen-Fahrer und der erste Pilot überhaupt, der eine Power Stage gewinnen konnte. Nach einem bitteren Ausfall in Mexiko folgten Siege in Portugal und Jordanien. Letzterer war der knappste Sieg in der WRC-Geschichte.

Das Citroen-Stallduell war eröffnet. Loeb verlängerte im Sommer seinen Vertrag und wurde vom Konzern-Vorstand zur Nummer eins erklärt, sehr zum Missfallen von Ogier. Dennoch siegte Ogier in Deutschland, beendete Loebs-Siegesserie und triumphierte erstmals auf Asphalt. Es folgte noch ein umjubelter Triumph auf heimischem Boden bei der Frankreich Rallye. Gegen Ende der Saison musste Ogier allerdings für Loeb fahren, der seinen achten WM-Titel in Folge holte.

Ogier verließ am Jahresende Citroen und wechselte zu Volkswagen. Die Wolfsburger planten ab 2013 einen WRC-Einstieg mit einem neu entwickelten Polo R WRC. Ogier war von Beginn an in die Entwicklung eingebunden. Die Saison 2012 bestritt der Franzose in einem Fabia S2000 der Konzerntochter Skoda. Damit bereitete sich Volkswagen auf den richtigen WM-Einstieg 2013 vor. Trotz des schwächeren Fahrzeugs konnte Ogier bei zahlreichen Rallyes mit seinem Speed beeindrucken.

Parallel lief die Entwicklung des Polo R WRC auf Hochtouren. Das Projekt entwickelte sich auf Anhieb zu einem vollen Erfolg: Ogier stellte beim Debüt des neuen Boliden in Monte Carlo gleich die erste Bestzeit auf und wurde schließlich Zweiter. Anschließend startete der Franzose mit Siegen in Schweden, Mexiko und Portugal die Erfolgsserie. Weitere Siege in Italien, Finnland, Australien, Frankreich, Spanien und Großbritannien machten Ogier zum souveränen Weltmeister. Damit trat er in die Fußstapfen von Rekord-Champion Loeb. 2014 trug der Polo von Ogier die Startnummer 1.

Und auch 2014 setzte sich die Erfolgsserie des Franzosen fort. Mit Siegen in Monte Carlo, Mexiko, Portugal, Italien, Polen, Australien, Spanien und Großbritannien war Ogier abermals der dominante Fahrer der Saison. Allerdings kam er im Sommer unter Druck seines Teamkollegen Jari-Matti Latvala. Eine ernsthafte Bedrohung war der Finne allerdings nie. Einzige Scharte der Saison: Zum zweiten Mal in Folge schied Ogier bei der Rallye Deutschland - dem wichtigen Heimspiel von Volkswagen ? aus.

Der Erfolgslauf hielt auch 2015 an. Ogier gewann in Monte Carlo, Schweden und Mexiko. Mit weiteren Siegen in Italien, Polen, Deutschland und Australien kürte er sich vorzeitig zum dritten Mal zum Weltmeister. Einziger Wehrmutstropfen war die Rallye Spanien, als er in Führung liegend in der abschließenden Powerstage einen Unfall hatte und den sicher geglaubten Sieg verlor. Mit dem Triumph beim Finale in Großbritannien ließ Ogier die Saison versöhnlich ausklingen.
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Geburtsort Gap (Frankreich)
Geburtsdatum 17. Dezember 1983
Nationalität Frankreich
Familienstand verheiratet mit Andrea Kaiser
Erlernter Beruf Skilehrer
Karriereweg 2007 Meister Französischer Peugeot 206 Cup
2008 Juniorenweltmeister J-WRC
2009 WRC im Citroen-Junior-Team
2010 WRC im Citroen-Junior- und Werksteam (2 Siege)
2011 WRC im Citroen-Werksteam (5 Siege)
2012 WRC für Volkswagen in einem Skoda Fabia S2000
2013 WRC im Volkswagen-Werksteam; Weltmeister mit 9 Siegen
2014 WRC im Volkswagen-Werksteam; Weltmeister mit 8 Siegen
2015 WRC im Volkswagen-Werksteam; Weltmeister mit 8 Siegen
Co-Pilot Julien Ingrassia (Frankreich)
Geb.: 26.11.1979
WRC-Debüt: Mexiko 2008

 

 
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