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Daniel Sordo

 
Steckbrief
Porträt (Stand: Januar 2016) Daniel "Dani" Sordo ist eines der spanischen Rallye-Talente, die in die Fußstapfen von Doppelweltmeister Carlos Sainz treten wollen. Sainz hat Sordo bei seiner Karriere als Mentor auch wesentlich geholfen. Der junge Spanier startete seine Karriere wie viele andere Rallye-Talente mit Motocross fahren. Er fuhr Erfolge im Offroad-Bike, in Karts und Tourenwagen ein und richtete sein Augenmerk dann 2001 auf den Rallye-Sport.

Zunächst fuhr er in Spanien bei nationalen Läufen mit, 2003 feierte er dann sein WRC-Debüt bei der Rallye Spanien. 2004 wurde er Spanischer Junioren-Meister, im Jahr danach betrat er dann die internationale Bühne. Dabei gelang ihm auch gleich der erste große Erfolg: 2005 wurde Sordo mit dem Kronos-Citroen C2 Juniorenweltmeister.

Im Jahr 2006 folgten erste Einsätze neben Superstar Sebastien Loeb im Citroen Xsara WRC von Kronos. 2007 schaffte Sordo den endgültigen Sprung in die WRC - als zweiter Stammpilot im damals neuen Citroen C4 WRC neben Weltmeister Loeb. Sordo meisterte die Aufgabe recht gut, holte vier zweite Plätze und wurde dreimal Dritter. In der Gesamtwertung beendete er sein erstes Jahr als Werkspilot als Vierter.

2008 wurde er mit 65 Punkten Dritter der Gesamtwertung. Viermal konnte er 2008 auf Platz zwei fahren. 2009 wurde er mit 64 Punkten wieder Dritter der Gesamtwertung, Sordo holte in den zwölf Saisonläufen erneut vier Mal den zweiten Platz und drei Mal Platz drei.

Auf seinen ersten WRC-Sieg wartete Sordo aber lange. Auch 2010 blieb ihm dieser Erfolg verwehrt. Zwar war Sordo weiter ein Stammgast auf dem Podium, aber der Sprung auf das oberste Treppchen gelang ihm wieder nicht. Damit endete auch seine Zeit als Citroen-Werksfahrer. 2011 bekam Sebastien Ogier den Platz neben Loeb, Sordo machte sich auf die Suche nach einer anderen Option.

Und er wurde fündig: Das neue Mini-Team, das 2011 seine ersten WRC-Läufe bestritt, wusste die Erfahrung Sordos zu schätzen und holte ihn als zweiten Werksfahrer neben Kris Meeke an Bord. Für Sordo die Gelegenheit, in seiner etwas festgefahrenen Karriere die Weichen noch einmal neu zu stellen. Und das gelang dem Spanier auch. Bereits beim dritten Einsatz des neuen Mini John Cooper Works WRC fuhr Sordo als Dritter auf das Podium. Die starke Leistung auf Asphalt wurde mit Platz zwei in Frankreich bestätigt.

2012 geriet Sordos Karriere einmal mehr ins Stocken. Prodrive konnte nicht die Finanzierung der kompletten Saison auf die Beine stellen. Sordo bestritt lediglich sieben Rallyes im Mini. Zunächst lief mit Platz zwei in Monte Carlo alles nach Plan, aber im weiteren Saisonverlauf blieben Topresultate aus. In Argentinien ersetzte Sordo zudem den verletzten Jari-Matti Latvala im Ford-Werksteam.

Da Sordo bei Prodrive keine Perspektive fand, suchte er einen neuen Arbeitsplatz. Schließlich holte ihn Citroen zurück ins Werksteam, wo der Spanier 2013 an der Seite von Mikko Hirvonen fuhr. Es wurde eine schwierige Saison für den Spanier. Nach einer enttäuschenden Rallye Finnland musste er sogar sein Cockpit für Kris Meeke räumen. In Deutschland zeigte es Sordo auf Asphalt seinen Kritikern und holte endlich den lang ersehnten Sieg.

Von diesem Moment an fuhr Sordo gelöst, locker und vor allem schnell. Trotzdem hatte er bei Citroen keine Zukunft. Dafür schätzt Neueinsteiger Hyundai seine Erfahrung und holte ihn für 2014 für alle Asphalt-Rallyes an Board. Sordo absolvierte in der Debüt-Saison des neuen i20 WRC nicht alle Rallyes, sondern nur Monte Carlo, Portugal, Argentinien, Deutschland, Frankreich und Spanien. In der ersten Saisonhälfte bereitete die Zuverlässigkeit Schwierigkeiten.

Schließlich eroberte Sordo bei der Rallye Deutschland den zweiten Platz hinter seinem Teamkollegen Thierry Neuville - die erste große Sternstunde für Hyundai. Seine Leistungen überzeugten die Verantwortlichen und Sordo bestritt die Saison 2015 als zweiter Werksfahrer. Die großen Erfolge blieben aber aus, lediglich in Spanien schaffte er es auf das Podest. Mit konstanten Leistungen war er aber ein Punktelieferant für Hyundai.
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Geburtsort Torrelavega (Spanien)
Geburtsdatum 02. Mai 1983
Nationalität Spanien
Familienstand ledig
Karriereweg 2004 Spanische Juniorenmeister
2005 Junioren-Weltmeister, Spanischer Meister
2006 WRC-Fünfter mit Kronos Citroen
2007 WRC-Vierter mit Citroen
2008 WRC-Dritter mit Citroen
2009 WRC-Dritter mit Citroen
2010 WRC-Vierter mit Citroen
2011 WRC-Achter mit Mini
2012 WRC-Elfter mit Mini
2013 WRC-Fünfter mit Citroen
2014 WRC-Zehnter mit Hyundai
2015 WRC-Achter mit Hyundai
Co-Pilot Marc Marti (Spanien)
Geb.: 01.10.1966
WRC-Debüt: Spanien 1992

 

 
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