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Jari-Matti Latvala: "Ergebnisse waren besser als erwartet"

06. Oktober 2017 - 08:37 Uhr

Vor der Rallye Spanien zieht Jari-Matti Latvala eine positive Zwischenbilanz des Lernjahrs von Toyota in der Rallye-Weltmeisterschaft

Jari-Matti Latvala
Jari-Matti Latvala ist mit den Fortschritten von Toyota zufrieden
© Red Bull Media House

(Motorsport-Total.com) - Zwei Siege, je einen durch Jari-Matti Latvala und Esapekka Lappi, insgesamt sechs Podiumsplatzierungen und 43 gewonnene Wertungsprüfungen: Das ist nach zehn von 13 Läufen der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2017 die Zwischenbilanz der Rückkehrer von Toyota. Und die kann sich durchaus sehen lassen - findet zumindest Jari-Matti Latvala. "Natürlich können wir uns in allen Bereichen weiter steigern, aber insgesamt waren die Ergebnisse besser, als ich zu Beginn des Jahres gedacht hätte", sagt Latvala im Vorfeld der Rallye Spanien.

"Im Vergleich zum ersten Test mit dem Auto vor zehn Monaten haben wir gewaltige Fortschritte gemacht", analysiert der Finne. "Der erste Schritt kam im Januar bei der Rallye Monte Carlo, da spürte ich schon, dass dieses Auto eine gute Basis ist. Anschließend haben wir an der Feinabstimmung gearbeitet, bevor wir in Portugal den nächsten Schritt unternommen haben. In Finnland kam dann das Update für den Motor", lässt Latvala den bisherigen Saisonverlauf Revue passieren.

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Durch diese kontinuierliche Arbeit sei Toyota nun in der Lage, bei allen Rallyes vorne mitzufahren. "Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit der Ingenieure, das Team entwickelt sich ständig weiter. Das Auto ist jetzt auf allen Untergründen konkurrenzfähig, und das war in diesem Jahr unser Ziel", so Latvala.

Ein Schwachpunkt des Yaris WRC sei aktuell jedoch noch die verbesserungswürdige Zuverlässigkeit. "Das Auto war in diesem Jahr schnell genug, aber bei den letzten drei Rallyes gab es zu viele technische Probleme. Und das kann man sich nicht erlauben, wenn man um die Meisterschaft kämpfen will", sagt Latvala. In der ersten Saison nach der Rückkehr sei dies aber verzeihlich. "Das ist unser Lernjahr, und da muss man damit rechnen."

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