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Finale in Rom: Engster Zieleinlauf der EM-Geschichte

19. September 2017 - 08:19 Uhr

Bryan Bouffier und Kajetan Kajetanowicz sprechen über ihren Zweikampf beim EM-Lauf in Rom - Die Rallye löst die Jännerrallye 2013 als engste Entscheidung ab

Kajetan Kajetanowicz; Bryan Bouffier
Konkurrenten und Freunde: Kajetanowicz (li.) und Bouffier (re.)
© FIA ERC

(Motorsport-Total.com) - Die siebte und vorletzte Station der Rallye-Europameisterschaft 2017 sorgte für die engste Entscheidung der Geschichte. Nach zwölf Wertungsprüfungen waren Bryan Bouffier und Kajetan Kajetanowicz (beide Ford Fiesta R5) nur durch drei Zehntelsekunden voneinander getrennt. Die "Rally di Roma Capitale" in Italien war bis zum letzten Moment spannend. Die bisher engste Entscheidung datiert auf die Jännerrallye in Österreich Anfang 2013. Damals unterlag Bouffier Jan Kopecky um eine halbe Sekunde.

Diesmal hatte Bouffier das glücklichere Ende für sich. Sonntagmorgen übernahm aber Kajetanowicz das Kommando. In der 32,7 Kilometer langen WP war der Pole um 9,1 Sekunden schneller und schnappte sich mit 2,1 Sekunden Vorsprung die Führung. Bouffier hatte sich für weiche Reifen entschieden und dachte, es wäre die falsche Entscheidung, obwohl die Straße abtrocknete. Es gab aber noch feuchte und teilweise matschige Abschnitte.

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Kajetanowicz berichtete von Bremsproblemen, die er vor WP8 beheben konnte. Dadurch vergrößerte der Europameister seinen Vorsprung auf 3,1 Sekunden. Auch in WP9 war "Kajto" einen Tick schneller und hatte beim Mittagsservice 3,3 Sekunden Vorsprung auf Bouffier. Dann schlug der Franzose zurück und nahm seinem Konkurrenten in WP10 die Führung ab. Kajetanowicz gab aber nicht auf und führte wieder vor der letzten und entscheidenden Prüfung mit einer halben Sekunde Vorsprung.

"Der Abstand ist nichts, aber wichtig ist natürlich der Sieg", jubelt Bouffier, nachdem er in WP12 um die entscheidenden 0,8 Sekunden schneller als Kajetanowicz war. "Es war ein schönes Wochenende und ein tolles Duell bis zum Ende. In einer WP war Kajto schneller, in der anderen ich. Am Ende mussten wir lange warten, weil wir nicht wussten, ob es zum Sieg gereicht hat. Mit Kajto und seinem Co-Piloten kämpfen wir schon seit Jahren in Polen. Jetzt ist er in der EM und hat gute Resultate."

Bouffier ist nun der einzige Fahrer mit zwei Saisonsiegen. Für Kajetanowicz ging es auch um das Gesamtbild, nämlich seinen dritten EM-Titel. "Wir haben attackiert, gleichzeitig musste ich auch meine gute Platzierung behalten", sagt der Pole deshalb. "Es war nicht einfach. Unser Hauptziel ist unsere gute Position in der Europameisterschaft. Es ist immer schwierig. Bryan und ich kämpfen seit vielen Jahren gegeneinander, wir werden immer älter. Trotzdem kämpfen wir noch. Ich hoffe, wir können das bis zum Ende fortsetzen."

Für den EM-Titel kommen beim Finale in Lettland nur noch Kajetanowicz und Bruno Magalhaes, der in Italien Dritter wurde, infrage. Bouffier fuhr deshalb auf ein Einzelergebnis. "Ich habe keinen großen Druck", so der Franzose. "Ich versuchte sauber zu fahren und kein großes Risiko einzugehen, weil man hier rasch einen Unfall haben kann. Ich konzentrierte mich aufs Fahren, versuchte gute Traktion und gute Linien zu haben. Bei diesen Verhältnissen denkt man nicht viel nach, sondern macht seinen Job. Nur weil man in der letzten Prüfung um den Sieg kämpft, darf man nicht viel ändern, sondern muss seinen Job machen."

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