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EKS-Audi in Lettland: Ekström Zweiter, Müller im Finale

18. September 2017 - 08:35 Uhr

Audi-Pilot Mattias Ekström verliert trotz Platz zwei in Lettland einen Rallycross-WM-Titel - Nico Müller erreicht bei seinem zweiten WRX-Start das große Finale

Mattias Ekström, Johan Kristoffersson
Mattias Ekström gratuliert seinem Nachfolger Johan Kristoffersson
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - Mattias Ekström hat in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft den nächsten Pokal gewonnen. Beim zehnten Saisonlauf in Riga fuhr der Schwede auf Rang zwei und musste sich nur seinem Landsmann Johan Kristoffersson geschlagen geben. Der Volkswagen-Pilot krönte sich in Lettland vorzeitig zum Weltmeister 2017 und tritt damit die Nachfolge von Ekström an, der aktuell auf Gesamtrang drei liegt. In der Teamwertung belegt EKS-Audi zwei Rennen vor Saisonende Rang drei.

Auf dem anspruchsvollen Kurs in der lettischen Hauptstadt hatten die Fahrer wieder einmal mit sehr wechselhaften Bedingungen zu kämpfen. Nach Sonnenschein am Samstagvormittag öffnete der Himmel am Nachmittag seine Schleusen. Am Sonntag trocknete die Strecke dann nur langsam ab, ehe es kurz vor dem Finale erneut leicht zu regnen begann.

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"Trotz der wechselnden Bedingungen war es ein richtig gutes Wochenende für uns", zieht Ekström Fazit. "Zum ersten Mal hatten wir vier Autos im Halbfinale, dazu mein zweiter Platz. Ich freue mich besonders für Nico, der bei seinem zweiten Einsatz gleich ins Finale gekommen ist."

Audi-DTM-Pilot Nico Müller strahlte nach dem Finale: "Ich bin super happy", bilanziert der Schweizer. "Mit Mattias im Finale zu stehen war toll. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung an das gesamte Team." Bei seinem erst zweiten WRX-Start erreichte Müller gleich das große Finale.

Lokalmatador Reinis Nitiss verpasste vor heimischer Kulisse den Einzug ins Finale. Dennoch zieht auch der Lette ein positives Fazit: "Insgesamt war es ein gutes Wochenende. Leider habe ich im Halbfinale nach dem Start ein wenig Boden verloren, aber es ist immer etwas Besonderes, vor den eigenen Fans zu fahren. Ich denke, wir haben zusammen gute Werbung für die Rallycross-WM gemacht."

Für Toomas Heikkinen endete das Wochenende nicht nach Wunsch. Nach dem ersten Tag hatte der Finne noch an der Spitze des Klassements gelegen und sich berechtigte Hoffnungen auf eine Topplatzierung gemacht. Doch im Halbfinale brach ihm eine Antriebswelle. "Das kann man leider nicht rückgängig machen. Nun muss ich nach vorne schauen", sagt Heikkinen enttäuscht.

Bereits in zwei Wochen hat der 26-Jährige die Chance zurückzuschlagen. Auf dem Estering bei Buxtehude findet am 30. September und 1. Oktober der elfte von zwölf WM-Läufen statt.

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