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"Das Maximum herausgeholt": Scheider bester Privatfahrer

04. September 2017 - 12:01 Uhr

Platz vier im Halbfinale und bester Privatfahrer: Dennoch ist Timo Scheider nach dem WRX-Lauf in Loheac nicht ganz zufrieden: "Dachte, wir tun uns leichter"

Timo Scheider
Timo Scheider war in Loheac erster Verfolger der Werksteams
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - Timo Scheider (MJP-Ford) hat beim neunten Rennen der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) in Loheac seine Serie fortgesetzt und ist zum sechsten Mal in Folge ins Halbfinale eingezogen. Dort war für ihn nach Platz vier zwar Endstation, doch der Deutsche war in Frankreich einmal mehr bester Privatfahrer und hat diese Position nun auch wieder in der Gesamtwertung inne, da er an seinem Teamkollegen Kevin Eriksson vorbei auf Platz neun vorrückkte.

"Unter dem Strich haben wir uns ganz gut aus der Affäre gezogen", meint Scheider im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Denn der Auftakt am Samstag gestaltete sich für ihn und sein Team etwas zäh. "Wir hatten ein gutes Q1, ein unglückliches Q2", sagt Scheider, der zur Halbzeit der Zwischenläufe nur Rang 13 belegte und damit am Sonntag um den Einzug ins Halbfinale kämpfen musste. Doch dann öffnete der Himmel über der Bretagne seine Schleusen, was Scheider in die Karten spielte.

"Heute im Regen haben wir im Gesamtverhältnis gesehen einiges an Performance zurückgewonnen. Der Regen kommt mir als Fahrer auch entgegen, ich fahre ganz gern im Regen", erklärt Scheider. Allerdings gelang es ihm und seinem österreichischen Team in Frankreich nicht, die optimale Abstimmung für den Ford Fiesta zu finden. "Leider haben wir mit dem Auto nicht den richtigen Flow gefunden. Wir haben starke Probleme mit der Hinterachse gehabt. Das hat uns sehr viel Rundenzeit gekostet."

Daher war im Halbfinale hinter den Fahrern der Werksteams nicht mehr als Platz vier drin, mit dem Scheider unter dem Strich aber zufrieden war. "Ohne mich selbst loben zu wollen weiß ich, dass ich heute aus der Kombination Fahrer/Auto das Maximum herausgeholt habe. Daher bin ich mit Platz vier im Halbfinale happy", sagt er. "Natürlich will man ins Finale, aber realistisch gesehen, was den Speed betrifft, hätten wir da nicht hingehört. Da waren wir vom Auto zu weit weg."

Hundertprozentig zufrieden ist Scheider mit dem Wochenende aber dennoch nicht. "Ich dachte eigentlich, dass wir uns ein bisschen leichter tun", sagt er. Denn erstmals seit dem Saisonauftakt musste er das Freie Training nicht dazu verwenden, die Strecke kennenzulernen. "Das war nach Barcelona die erste Strecke, die ich kannte", sagt er.

"Aufgrund der vermeintlich einfachen Layouts liegen die Zeiten aber sehr dicht beieinander. Da braucht nur eine Kleinigkeit nicht zu passen, und du kannst nicht mehr ganz vorne um das Podium mitfahren", sagt Scheider. "Ich glaube realistisch betrachtet ist Best-of-the-Rest das, war wir abliefern können. Bestes Privatteam zu sein muss jedes Mal das Ziel sein. Alles andere mehr ist eine Zugabe, die mit etwas Glück im Rennen zusammenhängt."

Ein Sonderlob hatte Scheider für die vielen Zuschauer übrig, die am Renntag trotz Dauerregen an der Strecke ausharrten und die Fahrer begeistert anfeuerten. "Trotz des brutalen Wetter war hier am Sonntag eine extrem geile Atmosphäre. Da muss man wieder einmal sagen: Großer Respekt an die Rallycross-Fans und vor allem an die Fans hier in Loheac", zeigt sich Scheider beeindruckt. "Mich begeistert die Mentalität dieser Fans, die den Motorsport hier leben."

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